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Guter Start beim ASV Dachau

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Hohes Tempo im ersten Testspiel, wie hier ASV-Kämpe Stefan Vötter (links) gegen Eichstätts Kapitän Simon Böhm demonstriert. © Kramer

Dachau - Die Stadtwälder gewinnen verdient mit 2:0 gegen den VfB Eichstätt.

Es war für beide Teams das erste Vorbereitungsspiel in diesem Jahr. Der ASV Dachau hatte schon vorvergangene Woche mit dem Training begonnen, die Kicker des VfB Eichstätt erst fünf Tage vor dem Match. Die Domstädter traten in Dachau mangels einen eigenen Kunstrasens sogar das erste Mal gegen einen Ball, wie ihr Coach Markus Mattes berichtete.

Partie mit Tempo

Dennoch bekamen die Zuschauer ab der ersten Minute eine unterhaltsame Partie zu sehen. Mit deutlich höheren Tempo, als man in der Landesliga Südost normalerweise zu sehen bekommt. Kein Wunder, denn die Eichstätter zählen zu den Spitzenteams der Bayernliga Nord: Die Mattes-Truppe überwintert auf Rang vier, nachdem sie wochenlang sogar den Spitzenreiter gab.

Das Team von Frank Peuker hatte indes keinerlei Probleme, die Fünftliga-Geschwindigkeit mitzugehen. Im Gegenteil: Maximilian Bergner erwischte VfB-Tormann Herbert Schötterl schon nach zehn Minuten bei einem Schuss aus spitzem Winkel auf dem falschen Fuß (1:0, 10.). Kurz darauf hätte Bergner fast erhöht (23.). Wenige Minuten später spitzelte der ASV-Edeltechniker das Leder von der Torauslinie zu Michael Schwindl zurück – der frühere Fußballakrobat hatte kein Problem, aus kurzer Distanz einzunetzen (2:0, 26.). Und kurz vor der Pause hätten sich das rührige Stürmer Schmitt und Schmidt fast ein Tor verdient. Lukas Schmitt war rechts durchgebrochen, sein Pass auf Philipp Schmidt wurde von Schötterl gerade noch abgefangen (40.). Auf der anderen Seite wurde es selten gefährlich. Die Verteidigung um Dimitrios Papadopoulos (erste Halbzeit) und Benjamin Hofmann (zweite Halbzeit) stand sicher, Torhüter Artem Bykanov war im Notfall zu Stelle.

Freudiges Wiedersehen

Langjährige ASV-Fans freuten sich über das Comeback eines alten Bekannten: Der frühere Kapitän Kevin Zepeda spielte nach seiner langen Verletzungspause erstmals 90 Minuten durch. Und auch der ehemalige Pipinsrieder Bernhard Ahammer zeigte in der zweiten Halbzeit, dass er nichts verlernt hat. ASV-Trainer Frank Peuker sprach anschließend von einem „sehr guten Test mit intensiven Zweikämpfen“.

Am kommenden Samstag ist der Südwest-Landesliga-Zweite SV Mering auf der Kunstrasenanlage in der Gröbenrieder Straße zu Gast.

kho

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