ASV Dachau verliert gegen TSV Velden

ASV Dachau am Tiefpunkt

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Kein Glück vor Kasten: Stephan Hagleitner (links), hier im Duell mit Veldens Kilian Heller.

Dachau - Stadtwälder verlieren beim Landesliga-Vorletzten TSV Velden mit 0:1.

Es wird höchste Zeit, dass der ASV Dachau in die Winterpause kommt. Am vergangenen Wochenende kassierte der Landesliga-Sechste beim Vorletzten TSV Velden eine peinliche 0:1-Niederlage. Maximilian Müller hatte den Niederbayern das Tor des Tages nach einem Konter beschert (74.).

ASV-Coach Frank Peuker gab ernüchtert zu Protokoll:

 „Der TSV Velden hat keinen Fußball auf Landesliga-Niveau gezeigt, aber wir noch weniger.“ Sein Fazit nach vier Spielen ohne Sieg: „Wir sind an einem Tiefpunkt angekommen.“ Beide Mannschaften taten sich mit den weiten Wegen auf den geräumigen Veldener Grün schwer. Das lange Fußballjahr steckt den Leistungsträgern anscheinend in den Knochen. Eine Entschuldigung, die Peuker übrigens nicht gelten lassen will: „Das ist mir zu billig. Für alle Mannschaften ist die Saison gleich lang.“

Immerhin gelang es seiner Truppe, sich schon vor der Pause einige Einschussmöglichkeiten zu erarbeiten

 So durch Maximilian Bergner (10.), Stephan Hagleitner (15.) oder Philipp Schmidt (27.). Die Hausherren fielen durch die ruhenden Bälle ihres Lenkers und Denkers, des früheren Zweitligaprofis Ralf Klingmann, auf – von dem in der zweiten Hälfte jedoch nichts mehr zu sehen war. Der ASV Dachau versuchte nach dem Seitenwechsel, etwas mehr Druck zu machen. Wieder gingen erst Bergner, dann Hagleitner alleine auf TSV-Schlussmann Fabian Worschech zu, doch der 26-Jährige verfügte erneut über die besseren Nerven.

Nach einer Stunde hatten die Dachauer Glück...

... als Michael Schwindl eine Abseitsposition des Veldener Stürmers Michael Koller aufhob. Aber ASV-Torwart Marco Weimer reagierte großartig (60.). Peuker setzte auf Sieg und brachte mit Michael Kornprobst (68.) und Pirmin Lechthaler (73.) zwei frische Offensivkräfte. Die Hausherren antworteten mit ihrem Treffer; Weimer war dabei machtlos, Müller tauchte völlig frei vor seinem Kasten auf (74.). Peuker verzichtete diesmal auf eine Standpauke (wie noch nach dem Manching-Match). Stattdessen meinte er nur: „Vielleicht verlange ich von der Mannschaft Dinge, die sie überfordern.“ Seine Mannen haben am kommenden Samstag die Gelegenheit, ihr Können letztmals in diesem Jahr zu zeigen: Um 14.30 Uhr ist der SV Kirchheim zu Gast.

kho

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