1500 Athleten bestritten den ersten Triathlon des Jahres

In Tirol testeten einige Karlsfelder Triathlon-Profis ihre Form und erzielten überzeugende Ergebnisse.

Die Triathlonsportler und die engagierten Wettkampfaktiven ermittelten am Tiroler Walchsee, im Schatten des „Zahmen Kaiser“, ihre Besten Europas auf der Mitteldistanz: 1,9 Kilometer waren in dem kühlen See zu schwimmen, dann 90 Kilometer zu radeln – mit einer Höhendifferenz von rund 1100 Metern.

Den Abschluss bildete ein Halbmarathon mit einigen knackigen Steigungen. Der Nachwuchs durfte sich derweil bei einem „Aquathlon“ ausprobieren, ein Zwei-Disziplinen-Wettkampf, der Schwimmen und Laufen kombiniert.

Mit dabei: zahlreiche Sportler aus der Region. Darunter Jürgen Berlin (Triathlon Karlsfeld) oder auch die Allingerin Anja Kobs, die den bisher letzten Pfaffenhofener Silvesterlauf gewonnen hatte. Und nicht zuletzt die Karlsfelder Youngster Leni Arthofer und Max Zilken. Berlin nutzte den Wettkampf als Vorbereitung auf den legendären Triathlon in Roth, wo der Ak50-Athlet auf der Langdistanz antritt. Es lief gut für den Finanzfachmann: Er war 34:21 Minuten im Wasser unterwegs, benötigte für den anspruchsvollen Radparcours nur 2:30:30 Stunden und krönte seine Leistung mit einer Halbmarathonzeit von 1:44:10 Stunden. Berlins Gesamtzeit addierte sich (mit den Umziehzeiten) auf 4:54:55 Stunden, Platz 14 seiner Altersklasse.

Anja Kobs wiederum wurde in der Ak45-Wertungsklasse sogar Vize-Europameisterin (der Nicht-Profis) mit einem Resultat von 4:43:17 Stunden.

Die beiden Karlsfelder Mehrkampftalente konnten sich ebenfalls über ihre Erfolgserlebnisse freuen: Leni Arthofer kraulte und rannte sich auf den neuen Platz bei den Schülern D. Für die 50 Meter im Wasser und die 500 Meter auf dem Land benötigte sich nur 4:39 Minuten.

Der etwa ältere Max Zilken wurde bei den Schülern C sogar Fünfter. Die 100 Meter Schwimmen und 1000 m Laufen bewältigte er in nur 7:09 Minuten.

Bei den Profis waren einige bekannte Namen am Start. Etwa die aktuelle Hawaii-Weltmeisterin Anne Haug. Sie wurde in 4:03:03 Stunden Zweite hinter der Olympiasiegerin von 2012, der Schweizerin Nicola Spirig, die nach 3:58 Stunden das Zielband riss.

Europameister bei den Männern wurde der 23 Jahre alte Münchner Frederic Funk, zuletzt 2018 Deutscher Meister auf der Mitteldistanz.

Insgesamt freuten sich rund 1500 Athleten, dass sie endlich wieder einen richtigen Wettkampf, noch dazu in einer herrlichen Umgebung, bestreiten konnten.

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