Lokalsport/FC Pipinsried

Marcel Richter neuer Co-Coach in Pipinsried

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Freut sich über seine Rückkehr nach Pipinsried: Marcel Richter.

Dachau/Pipinsried - Der langjährige 1865-Trainer und Manager betreut ab Januar den Regionalligisten an der Seite von Fabian Hürzeler

Diese Personalie ist ein Knaller! Marcel Richter, ein Jahrzehnt lang der Kopf hinter dem fußballerischen Aufstieg des TSV Dachau 1865, kehrt zu seiner ersten Trainerstation zurück, zum FC Pipinsried. Am Freitag vor dem vierten Advent ließ der Manager des Dorfklubs, Roman Plesche, die Katze aus dem Sack: „Wir haben uns für eine Zusammenarbeit mit Marcel Richter entschieden. Er ist ein sehr guter Fußballlehrer und ein cooler Typ, der sofort zu den Spielern finden wird.“ Nicht zuletzt, weil er auch schon mit Kickern wie Amar Cekic und Oliver Wargalla zusammengearbeitet habe, so Plesche. Richter wird als Co-Trainer von Spielertrainer Fabian Hürzeler fungieren, vorerst bis Saisonende. Die Entscheidung fiel 48 Stunden zuvor. Bis zum Schluss war noch ein weiterer bekannter Übungsleiter aus der Region im Gespräch. Den Ausschlag für den langen Sachsen haben wohl mehrere Aspekte gegeben. So kennt Richter das Umfeld aus seinen zwei Jahren als FCP-Spielertrainer vom Sommer 2007 bis zum Frühjahr 2009. 

Der damalige FCP-Präsident Konrad Höß hatte den damals 25-jährigen Stürmer des TSV 1860 München II ins Dachauer Hinterland gelotst. Richter schaffte zweimal den Klassenerhalt in der Landesliga Süd mit Kickern wie Bernie Ahammer, Sebastian Pummer oder Dominik Betz. Ein weiterer Grund: Richter weiß, wie man mit einem kickenden Coach zusammen arbeitet. Rund zweieinhalb Jahre kooperierte der Ex-Profi in Dachau sehr erfolgreich mit dem Ex-Profi Fabian Lamotte. Es war eine Sensation, als Richter im März 2009 verkündete, als Spielertrainer zum Bezirksligaverein TSV Dachau 1865 zu wechseln, mit der Begründung: Dort sei die Perspektive besser. Die schuf er dann selber – im Team mit 1865-Urgesteinen wie Konrad Kirschberger. 

Seit fünf Jahren kicken die Ost-Dachauer in der Bayernliga Süd, unter der Ägide von Richter, erst als Spielertrainer, später als Manager und Abteilungsleiter. Bis es im Oktober zum überraschenden Bruch mit 1865-Boss Wolfgang Moll kam. Seitdem wurde in der Brancheüber Richters Zukunft spekuliert. Nun kehrt nach Pipinsried zurück. Der Dachauer Rundschau gestand Richter: „Ich freue mich auf den Verein und das Umfeld. Die damaligen Zeiten waren schon legendär, inzwischen ist der FCP ein professioneller Verein geworden.“ Er glaube an eine gute Zusammenarbeit mit Fabian Hürzeler. „Der Klassenerhalt ist möglich, die Truppe hat eine hohe Qualität!“ Marcel Richters Rückkehr bietet indes noch eine weitere Perspektive: Er könnte als Manager und sportlicher Leiter einspringen, wenn eines Tages das Duo Fabian Hürzeler und Roman Plesche weiterziehen.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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