Start in den Ski-Landkreiscup

Anspruchsvoller Slalom-Kurs beim Hias-Kern-Gedächtnisrennen

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Das erfolgreiche Team der GSC Dachau freut sich über seine Erfolge zusammen mit dem Dachauer BLSV-Chef Günter Dietz (zweite Reihe links, mit Brille).

Dachau - Soli Dachau organisierte den Start in den Ski-Landkreiscup – GSC Dachau holte die meisten Pokale.

Besser konnten die Bedingungen nicht sein: Der Schnee war griffig, und das Wetter gut, als sich neun Skiclubs aus dem Dachauer Land am Sonnenbichl-Hang in Bad Wiessee trafen, um die erste Runde des Landkreiscups 2020 auszufahren. 112 Aktive hatten sich beim Hias-Kern-Gedächtnisrennen angemeldet, um die Schnellsten der 20 Wertungsklassen zu ermitteln, von den U8-Kids bis zur Altersklasse. Wie immer wurde die Veranstaltung von der Soli Dachau ausgerichtet.

Das Rennen ist nach der Dachauer Skilegende und Sportgeschäftsbesitzer Matthias „Hias“ Kern benannt, der in den Nachkriegsjahren eine Ski-Olympiade für Landkreis-Kinder ausrichtete. Das Orga-Team der Soli war schon früh auf den Beinen, wie die Soli-Vorsitzende Renate Märtl-Balk berichtet. Denn der Verein wollte den Aktiven wie immer perfekte Bedingungen zu bieten. Was offensichtlich bestens gelang, wie später aus den Teilnehmerkreisen zu hören war. Rennleiter Markus Kraßnitzer und seine Helfer hatten einen flotten, aber dennoch anspruchsvollen Slalom-Kurs gesteckt – auf einer Streckenlänge von 580 Metern mussten die Pistenfans 16 Toren auf 195 Metern Höhendifferenz umkurven. Als schnellste Frau erwies sich Louisa Zimmer (GSC Dachau) nach zwei perfekt Durchgängen in einer Zeit von 1:03:26 Minuten. Der beste Mann war Philipp Schmid (SC Odelzhausen) in 1:00:84 Minuten.

Schwerer Sturz im Zielbereich

Richtig Pech hatte Michael Saller (GSC Dachau): Er kam zwar als Zweitschnellster nach 1:02:56 Minuten ins Ziel, stürzte dann aber im Zielbereich und verletzte sich an der Schulter so schwer, dass er von der Bergwacht versorgt werden musste. Ein hilfreicher Trost war Saller die moralische Unterstützung durch seine GSC-Kameradinnen und Kameraden, erzählt Renate Märkl-Balk. Noch mehr Pech hatte der 22-jährige Soli-Mann Korbinian Natter: Er stürzte im zweiten Durchgang an Tor 22, sein erster Lauf ließ auf ein Ergebnis unter den ersten Drei hoffen Die Soli Dachau freute sich einen ersten Platz durch Saskia Schiller in der Klasse U18w und über ein vierten Platz durch Sarah Schiller in der Klasse U12w. 

Der erfolgreichste Verein war auch heuer der GSC Dachau, der mit insgesamt 34 Skifahrern auch die stärkste Mannschaft gemeldet hatte. Der Dachauer Sportreferent und BLSV-Kreisvorsitzende Günter Dietz hatte sich zu seinem bereits 18. Hias-Kern-Gedächtnisrennen eingefunden, um zusammen mit der Vereinsvorsitzenden Renate Märtl-Balk und der Unterstützung durch Markus Kraßnitzer und Hans Baier die Siegerehrungen der erfolgreichen Skirennfahrer vorzunehmen. Märtl-Balk freute sich vor allem über die große Zahl der jugendlichen Teilnehmer: „Der Skisport wird mit Sicherheit auch in Zukunft einen hohen Stellenwert im Dachauer Landkreis haben.“

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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