Ein souveräner Sieg

Der ASV Dachau setzt sich mit 4:1 gegen Eichstätt durch.

Thomas Rieger im Spiel gegen Eichstätt
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ASV-Dauerläufer Thomas Rieger leitete den schönen Spielzug zum 4:1-Endstand in Eichstätt ein.

Der Landesliga-Absteiger ASV Dachau spielt in der Bezirksliga im Grunde in einer eigenen Klasse und kann sich eigentlich nur selber schlagen. Wie auch am vergangenen Wochenende in Eichstätt zu besichtigen war, als die Stadtwälder die Regionalliga-Reserve des VfB besuchten.

Schon nach zwanzig Minuten führte die Mannschaft von Coach Manuel Haupt mit 3:0, so stand es auch zur Pause. Am Ende hieß es 4:1. Mit anderen Worten: Eine Halbzeit demonstrierten die Dachauer ihre Fähigkeiten, dann ließen sie es gut sein.

Gleich am Anfang packten die Kicker vom Gröbenbach ihr Repertoire aus. Dazu gehören brandgefährliche Eckbälle. Andreas Roth schickte einen angeschnittenen Ball von der rechten Eckfahne in die Spielertraube am kurzen Pfosten, ein Eichstätter Haarschopf beförderte die Kugel ins linke Toraus. Roth trat nun an der linken Eckfahne an und zirkelte den Ball in die rechte Hälfte des Strafraums, wo fünf seiner Kameraden Anlauf nahmen. Innenverteidiger Tim Bürchner war es, der die Flugbahn am besten berechnete (0:1, 13.). Beim zweiten Treffer demonstrierten die ASV-Kicker, wie Pressing und Konter funktionieren. An der Mittellinie leisteten sich die Eichstätter einen unpräzisen Pass, Maximilian Bergner erkannte die Situation und schickte Miridon Rexhepi auf die Reise. Der pfeilschnelle Stürmer setzte sich gegen die beidenVfB-Innenverteidiger im Sprintduell durch und zog vom Strafraumrand ab (0:2, 17.). Drei Minuten später klingelte es erneut bei den Hausherren. Rexhepi war kurz vor der Mittellinie gefoult worden. Roth und Sebastian Mack legten sich die Freistoß-Kugel in 17 Meter Entfernung und zentraler Position zurecht. Mack lief an und schoss scharf und platziert am rechten Mann der Fünf-Mann-Mauer ins rechte untere Eck (0:3, 20.).

Das Match war so gut wie entschieden, die Stadtwälder schraubten nun einen Gang zurück. Zum Unwillen ihres Trainers. Doch möglicherweise hatten die Kicker schon das Spitzenspiel beim Zweiten TSV Jetzendorf im Sinn.Ein bisschen Spannung kam nach dem Seitenwechsel in die Partie, als Eichstätts Patrick Roth nach einem Freistoß abstaubte (1:3, 54.). Haupt reagierte und brachte mit Antonio Jara Andreu einen frischen Mann (60.).

Thomas Rieger leitete den vielleicht schönsten Spielzug der Partie mit einem Pass in Richtung linker Grundlinie ein, genau in den Laufweg Andreas Roths. Der ASV-Regisseur legte perfekt auf Andreu zurück, der schon an der Fünf-Meter-Linie wartete (1:4, 62.). Dabei blieb es. Manuel Haupt ärgerte sich ein bisschen über das Gegentor, doch schlussendlich war er mit dem Dreier zufrieden. Zumal ein wichtiger Mann wie der angeschlagene Maximilian Bergner nicht dabei war.

Nächsten Samstag besucht der Spitzeneiter (11 Spiele/28 Punkte) den Zweiten TSV Jetzendorf (10/25) zum großem Showdown im Oberilmtaler Lorenz-Wagner-Stadion.

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