Der ASV Dachau muss sich in Schwabing mit einem 1:1 begnügen.

ASV Spieler Sebastian Mack
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Sein Treffer schien schon den Sieg für den ASV Dachau zu bedeuten: Sebastian Mack.

 Der Bezirksliga-Primus ASV Dachau zeichnet sich seit einiger Zeit durch eine kaltblütige Effizienz aus und springt immer genauso hoch wie er muss. Genauso schien das Spiel gegen den FC Schwabing zu laufen.

Der Bezirksliga-Primus ASV Dachau zeichnet sich seit einiger Zeit durch eine kaltblütige Effizienz aus und springt immer genauso hoch wie er muss. Genauso schien das Spiel gegen den FC Schwabing zu laufen. In der 67. Minute kam Sebastian Mack nach einer gelungenen Ballstafette frei zum Schuss und überwand den guten Schwabinger Schlussmann Mathis Peters (0:1, 67.). Dass es dennoch nicht zum Sieg reichte, hatte mit einer Slapstickartigen Fehlerkette in der ASV-Defensive nach einem Abschlag von Peters zu tun. Der Profiteur hieß Dusan Savic, der genau eine Minute zuvor eingewechselt worden war (1:1, 76.). Möglicherweise hatte die ASV-Abwehrreihe den neuen Mann noch nicht auf dem Schirm.

Manuel Haupt hatte seine Startelf im Vergleich zur Vorwoche leicht umgebaut. Maximilian Bergner kickte wieder von Anfang an und übernahm die Kapitänsbinde von Andreas Roth. Der Ex-Olchinger Antonio Andreu war zum dritten Mal beim Anpfiff auf dem Platz. Dafür fehlten weiterhin der angeschlagene Christian Roth sowie Dimitrios Papadopoulos, der bei der Hochzeit seines Bruders Christos, des Jetzendorfer Innenverteidigers, in Griechenland weilte. Bei den Schwabingern fehlte ihr Torjäger Giacinto Sibilia (früher Kammerberg, Dachau 65). Die Partie ähnelte der in Feldmoching in der Vorwoche. Wobei die Bezirkssportanlage zwischen der Ungererstraße und der A9, auf der die Schwabinger und der FC Alte Haide kicken müssen, noch etwas holpriger ist als das Geläuf am Fasaneriesee, der Heimat der Feldmochinger. Mit Kombinationen taten sich daher beide Teams schwer. Die Stadtwälder hatten aufgrund ihrer individuellen Klasse aber Vorteile. So hatte Bergner nach einer halben Stunde die Führung auf dem Fuß, brachte den Ball aber nicht unter Kontrolle – ein seltener Fall bei dem Edeltechniker, der auf eine der vielen Bodenwellen zurückzuführen war.

Nach der Pause brachte Haupt mit Miridon Rexhepi einen weiteren Stürmer (für Andreu), um den Druck zu erhöhen. Mit Erfolg, der wendige Stürmer gehörte zu den Vorbereitern von Macks Treffer. Die Hausherren steckten indes nicht auf, Florian Mayer setzte einen Freistoß an die Latte (70.), Savic gelang schließlich der Ausgleich. Kurz vor dem Ende hätte Rexhepi drei Punkte für sein Team retten können, fand aber in Peters seinen Meister (90.+2). Der ASV Dachau (22 Punkte) führt weiterhin die Liga an vor dem spielfreien TSV Jetzendorf (19).

Am kommenden Samstag reist die Haupt-Truppe zur Reserve des VfB Eichstätt.

kho

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