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ASV-Sprinterin läuft allen Gegnern davon

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Nicht zu schlagen, weder vom Gegenwind noch von Gegnerinnen: ASV-Sprinterin Melanie Gresser.

Erding/Landkreis - Melanie Gresser war in Erding nicht zu schlagen – viele weitere gute Resultate

In der Leichtathletik geht es nun Schlag auf Schlag: Wöchentlich treffen sich Talente sowie die Könner. 

So wie am vergangenen Wochenende in Erding unter dem optimistischen Motto „Auf geht‘s“. Melanie Gresser zeigte sich erneut in besonders guter Form: Die U20-Sprinterin des ASV Dachau war mit der besten Meldezeit angereist und beherrschte den 100-Meter-Wettbewerb mit ihren Altersklassenkolleginnen von Startblock bis zur Ziellinie: 12,51 Sekunden standen am Ende auf ihrer Uhr – und das bei einem Gegenwind von 1,2 Metern in der Sekunde. Sie blieb nur 18 Zehntel über ihrer Saisonbestleistung, die sie 14 Tage zuvor in München aufgestellt hatte (die DACHAUER RUNDSCHAU berichtete). 

Bei den Frauen wäre Gresser mit dieser Zeit Dritte geworden – allerdings wehte den Ü20-Sprinterinnen kaum Gegenwind ins Gesicht. Ebenfalls am Start: Gressers U20-Vereins- und Staffelkollegin Leonie Reichl. Sie wurde Fünfte ihres Zeitlaufs und stellte eine neue Saisonbestzeit in 13,94 Sekunden auf, trotz des Gegenwinds. Gut in Form zeigten sich auch die Karlsfelder Werfer Martin Schneider. Er wurde Vierter beim Kugelstoßen der Herren mit guten 13,15 Metern. Es siegte der überragende Christian Zimmermann (Kirchheimer SC) mit 18,90 Meter. Der Haimhauser Moritz Seidenath (TSV Schleißheim) wurde Siebter mit 11,19 Meter. Beim Diskuswurf war das Bild ähnlich. Zimmermann dominierte mit 60,67 Metern, Schneider wurde Neunter mit 38,15 Metern, dicht dahinter folgte Seidenath mit 37,79 Metern. Der Haimhauser Mehrkämpfer trat auch über 100 Meter an, siegte in seinem Zeitlauf in starken 11,37 Sekunden, der Lauf mit dem stärksten Gegenwind: 0,7 Meter pro Sekunde. Im Ranking aller vier Läufe wurde Seidenath sehr guter Siebter. Vorne lief der DLV-Athlet Michael Adam (TSV Gräfelfing) in 10,86 Sekunden der Konkurrenz davon. Die Dachauer Sprinter Valentin Neu und Jakob Schlüter rannten auf die Plätze acht (12,37) und neun (12,51) der U20-Sprinter über 100 Meter. Eintracht-Talent Tobias Breitinger warf sich mit dem Speer auf die zweithöchste Stufe des U18-Pult mit einer neuen Bestleistung von 45,83 Metern. Es siegte der Hauzenberger Tim Breinfalk mit 48,38 Metern. Mit dem Diskus und Kugel warf und stieß sich jeweils in die Top Ten. Seine Trainingskollegin Nila Kapfenberger wurde beim W14-Diskus-Bewerb zudem sehr gute Sechste mit 26,48 Metern. Mit der Kugel wurde sie Neunte. 

Bemerkenswert ist auch die persönliche Bestzeit des Röhrmoosers Marius Kroll über 400 Meter: Er benötige nur 55,53 Sekunden für die Stadionrunde, 3,3 Sekunden weniger als letztes Jahr. In einem erstklassigen Erwachsenen-Feld belegte der 16-Jährige Platz 13. Ganz vorne landete der Deutsche Meister von 2018, Johannes Trefz in 47,32 Sekunden vor seinem DM-Staffelmeisterschaftskameraden Arne Leppelsack in 48,51 Sekunden. 417 Aktive nahmen aus 76 Vereinen an der Erdinger Veranstaltung teil.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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