Dachauer Fußballer wird schwer verletzt.

ASV-Stürmer Maximilian Kreitmair wird gegen Neuried schwer verletzt

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Fällt wohl wieder für viele Wochen aus: Maximilian Kreitmair (rechts), dem Neurieds Tobias Nitzl in dieser Szene nicht folgen konnte.

Dachau - Entsetzen statt Freude

Von Freude war bei ASV-Coach Steven Zepeda nichts zu sehen, als Schiedsrichter Stefan Treiber die Partie der Stadtwälder gegen den abgeschlagenen Landesliga-Letzten TSV Neuried beim Stande von 3:0 (3:0) abpfiff. Der Grund: Einevöllig unmotivierte Attacke des Neurieders Tim Schmeichel am Dachauer Stürmer Maximilian Kreitmair an der Mittellinie, zehn Minuten vor dem Ende.

 Schmeichel sprang den ASV-Edeltechniker mit offener Sohle an;der brach sofort zusammen und blieb liegen. Zwei seiner Kameraden trugen Kreitmair zur Bank, Schmeichel half dabei immerhin. Zepeda war indes entsetzt, auch weil der Neurieder nicht einmal Gelb sah. 20 Minuten später dieniederschmetternde Diagnose des Physiotherapeuten: Verdacht auf Riss mehrerer Bänder, Knorpel- und Knochenschaden nicht ausgeschlossen. 

Ausgerechnet Kreitmair, der erst im Winter zum ASV zurückgekehrt war, nach einem halben Jahr beim Regionalliga-Aufsteiger SV Heimstetten. Bei dem er allerdings nie Fuß fassen konnte, weil er vor zehn Monaten in Erlbach ähnlichübel zugerichtet worden war und anschließend fünf Monaten auf Krücken durch die Gegend. In den letzten Wochen steigerte sich Kreitmair von Spiel zu Spiel. Gegen Neuried hatte er das 2:0 von David Dworsky (9.) vorbereitet und das 3:0 (45.) selber erzielt. Der erste Treffer ging auf das Konto von Rechtsverteidiger Korbinian Beck mit einem platzierten Fernschuss in das linke Eck (1:0. 3.). 

Bis auf die ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte dominierten die Hausherren ihre Gäste aus dem Münchner Süden vollkommen. Der ASV hätte locker drei bis vier weitere Treffer erzielen können, zum Beispiel durch David Dworsky (44.), Thomas Rieger (65.) oder Andreas Roth (66.). In der Schlussphase holte TSV-Tormann Konstantin Kühnle den flinken Jonas Dworsky klar von den Füßen – Treibers Pfiff blieb aus. „Meine Aufgabe ist es, meine Spieler zu schützen“, erklärte Zepeda nach dem Abpfiff, „doch bei so einem Referee haben wir keine Chance.“ 

Der ASV Dachau bleibt weiterhin Sechster mit nunmehr 43 Punkten. Der TSV Eintracht Karlsfeld konnten seinen neunten Rang (37 Punkte) dank eines torlosen Remis beim FC Töging festigen.

Am kommenden Samstag empfangen die Karlsfelder den Tabellenführer TSV 1880 Wasserburg (13 Uhr), die Stadtwälder fahren zum alten Rivalen SpVgg Landshut (15 Uhr).

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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