Fußball 

Bayernligist Pipinsried und Regionalligist Eichstätt trennten sich 2:2

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Nicht zu bremsen war der Pipinsrieder Linksaußen Steffen Krautschneider.

Pipinsried - Es war ein Vorbereitungsspiel, das viele Zuschauer verdient gehabt hätte. Der Bayernliga-Tabellenführer FC Pipinsried und der Regionalliga-Vierte VfB Eichstätt lieferten sich ein 2:2 (1:0), das bis zum Schluss spannend blieb.

Der Pipinsrieder Torjäger Pablo Pigl hatte sein Team früh in Führung geschossen, nach einem Solo von Steffen Krautschneider (1:0, 17.). Jonas Fries glich nach der Pause per Foulelfmeter aus, nachdem FCP-Tormann Tim Oberwahrenbrock zuvor den VfB-Mittelfeldmann Philip Federl von den Füßen geholt hatte (1:1, 55.). Federl war auch am zweiten Treffer der Gäste beteiligt. Nach seinem Kopfball aus zehn Metern wollte der frühere Rohrbacher schon jubeln, als der Pipinsrieder Neuzugang Marc Koch für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie rettete. Gegen den Nachschuss von Fabian Neumayer waren Koch und Oberwahrenbrock machtlos (1:2, 77.). Als die Partie schon gelaufen schien, schlugen die Pipinsrieder nochmals zu: Der eingewechselte Andre Gasteiger setzte sich bei einem Konter auf dem rechten Flügel durch und spielte das Leder genau in den Fuß des mitgelaufenen Daniel Leugner (2:2, 88.). Im Gegenzug rettete Oberwahrenbrock das Remis, als er einen Schuss des frei stehenden Umar Saho Sarho mit einer Prachtparade abwehrte – der Eichstätter Gastspieler stand zuletzt beim Regionalliga-Team des FC Schalke 04 unter Vertrag. „Ein gerechtes Unentschieden“, urteilte Pipinsrieds Coach Andreas Thomas. Sein Eichstätter Kollege Markus Mattes stimmte nicht ganz zu: „Bei der Fülle unserer Chancen in der zweiten Hälfe hätten wir eigentlich gewinnen müssen.“ Tatsächlich war die Hausherren vor der Pause dominant, ihre Gäste bestimmten dafür das Geschehen nach dem Seitenwechsel. Die Pipinsriedern zeigten sich im Vergleich zur Vorwoche deutlich verbessert, als sie beim TSV Eintracht Karlsfeld ebenfalls 2:2 gespielt hatten: Die Fehlpass- und Ballverlustquote war deutlich geringer, die Defensive stand besser. Der gesamte Kader kam wieder zum Einsatz, bis auf die maladen Paolo Cipolla (Kreuzbandriss- Rekonvaleszent) und Manuel Knecht (Schambeinentzündung) sowie Fabian Müller – der Ex-Profi hat den Verein verlassen. „Aus privaten Umständen“, wie es in einer Pressemeldung des FCP heißt.

kho

 

Quelle: Dachauer Rundschau

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