64. Bergkriterium

Anstrengende Aufs und riskante Abs

Dachau - Kräftezehrende Anstiege und rasante Abfahrten: Das 64. Bergkriterium verlangte von den rund 150 Teilnehmern alles ab. In fünf verschiedenen Rennen ermittelte der Veranstalter Soli Dachau erneut an Mariä Himmelfahrt die schnellsten Radfahrer.

Die Radler vom Eliterennen (Foto) strampelten sich 44 Mal den Altstadtberg hinauf und wieder hinunter. Die 60,5 Kilometer schaffte Johannes Weber vom Team Stuttgart in nur 1:27:19 Stunden und wurde damit Erster. Seine durchschnittliche Geschwindigkeit: 41,6 Kilometer pro Stunde. Nach ihm kam Florenz Kauer und Tobias Erler ins Ziel. Der Gewinner des letzten Jahres, Marcel Fischer, verpasste mit dem vierten Platz nur knapp das Treppchen.

Fette Reifen auf Asphalt

Die vielen Zuschauer, darunter auch einige Familien mit Kindern, feuerten die Fahrer kräftig an, was zur guten Stimmung beitrug. Vor allem mit den neun- bis 14-Jährigen fieberten die Gäste mit, als sich diese beim „Fetten Reifen Rennen“ um die eine Runde mit 1375 Meter durch die Altstadt schwitzen.

Beim Jedermann Rennen ließen 28 Fahrer 22 Runden hinter sich. Der Sieger Georg Wechselberger vom Team Der Freistaat.de der Soli Dachau kam mit nur 48:25 Minuten ins Ziel. Gefolgt vom Zweitplatzierten (Sven Harder) und dem Drittplatzierten (Pirmin Eisenbarth).

Oberammergauer Oberbayerischer Kriteriumsmeister

Petr Cirkl der Soli Dachau erkämpfte sich den Sieg beim Seniorenrennen. Christian Henkel aus Augsburg holte sich Silber und Robert Glaßl vom RSV Trauntein Bronze.

Die U17 kämpfte um den oberbayeriscen Kriteriumstitel. Der Schnellste war Petrl Klabouch aus Budweis, der mit weitem Abstand zu seinen Nachfolgern (Leon Heinschke aus Frankfurt und danach Julius Strobl vom Velo Club Ratisbona) im Ziel eintraf. Den Titel Oberbayerischer Kriteriumsmeister holte sich Anton Hauser vom TSV Oberammergau.

Internationale Gäste

Der Veranstaltungsleiter und Soli-Chef Wolfgang Moll zeigte sich am Ende des Tages zufrieden. Das Wetter hielt sich wacker, erst bei der letzten Siegesehrung fing der Regen an. Stürze oder Zusammenstöße gab es keine. Außerdem war er stolz über das breite Teilnehmerfeld. „Wir hatten Gäste aus Frankreich und Israel dabei.“

Quelle: Dachauer Rundschau

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