Der ASV-Frühlingslauf war ein voller Erfolg.

Beim 30. Dachauer Frühjahrslauf das ASV Dachau ist gute Laune bei Aktiven und Zuschauern Trumpf

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Dachau - Traumwetter für die „Dream Teams“.

Traumwetter, rund 390 Teilnehmer, davon 13 gemeldete „Dream-Teams, bekannte Namen, viele persönliche Bestzeiten, hunderte von begeisterten Zuschauern, gute Laune – die 30. Auflage des ASV-Frühlingslaufs stellte am 1. Mai einen perfekten Einstieg in einen Lauf-Mai dar, der noch mit einigen Höhepunkten aufzuwarten weiß. 

Um Punkt zehn Uhr erklangen die Startschüsse in der Gröbenrieder Straße für das Zehn-Kilometer-Feld und in der Eduard-Ziegler-Straße für die Vier-Kilometer-Teilnehmer. Streckenmoderator Karl Allwang eilte durch den Stadtwald vom Hauptfeldstart zum Zieleinlauf. Keine fünf Minuten später traf auch schon der schnellste Vier-Kilometer-Mann ein, der mehrfache Bayerische, Deutsche und Europameister (im Team) Heiko Middelhoff (MTV Ingolstadt), der auch schon vor zwölf Monaten die Nase vorne hatte, damals in 12:05 Minuten, diesmal in 11:57 Minuten – Einstellung der Streckenbestzeit von Martin Wallebohr aus dem Jahr 2013. Direkt dahinter: Nils Fischer (Lauffeuer Chiemgau), in 12:04 Minuten. 

Die Chiemgauer sind Stammgäste in Dachau – heuer waren sie mit sechs Aktiven vertreten. Mit Juliane Wiedeburg stellten sie auch die schnellste Frau (14:21). Als Vierte folgte schon die 13-jährige Asbacherin Séraphine-Léonie Optenhoevel (15:38). 

Eine besondere Attraktion war das Dream Team der Candisserie (im Dachauer Hundertwasserhaus): Marion Pötzsch und Thomas Schwab bewältigten die Strecke in zunftgerechter Konditorenkluft – schwitzend, aber glücklich. Das schnellste Frauenteam stammte aus Jetzendorf und nannte sich „Die Unfassbaren“: Christine Schwalb und Alena Pfleger. Die „ZHS-Triathleten“ Jan Kubacka und Milan Harnischfeger entpuppten sich als flottestes Herrenteam. Das Zehn-Kilometer-Rennen dominierte Benjamin Schneck (LG Stadtwerke München) in beeindruckender Manier: Der Münchner Stadtmeister der Jahre 2017 und 2018 war 33:30 Minuten auf dem amtlich vermessenen Kurs unterwegs, Stefan Högl (LG Region Landshut) folgte in 34:50 Minuten. Auf Platz zehn lief der schnellste Dachauer ein, Joachim Lingnau (SV Dachau, 36:09), mit Martin Becker (Triathlon Karlsfeld, 11., 36:29) und Dirk Hohmann (SG Indersdorf, 12., 36:37) im Schlepptau. Alexander Fuchs (LG Kreis Dachau) wurde 17. (37:20). Bei den Frauen bewies Yvonne Kleiner (LG Stadtwerke München) als Erste (38:11), dass sie heuer in bestechender Form ist. Gleiches gilt für die Zweite, Hannah Sassnink (LC Aichach), die an der Seite ihres Vereinskollegen, des Odelzhausers Michael Harlacher, ihre Bestzeit auf 38:32 Minuten senkte. Schnellste Landkreis-Athletin war die 17-jährige Katharina Thaler (LG Kreis Dachau) als Zehnte in 45:22 Minuten. 

Weitere gute Plätze erzielten: Marion Dasecke (Forice, 15., 46:11), Nicole Schröppel (Ruscher, 16., 46:17), Helena Selig (TSV Dachau, 17., 46:26), Ursula Forster (19., SGI, 47:35), Claudia Schneider (20., Soli, 47:52) und Berta Schiller (21., SGI, 48:11). Der älteste Teilnehmer war der 80-jährige Roland Pflugbeil (SCW Regensburg, 1:29:03), bei den Damen führte die 74-jährige mehrfache nationale und internationale Meisterin Leni Bauer (LC Aichach, 58:30) das Altersranking an. „Das war eine der schönsten Frühjahrslaufveranstaltungen der letzten Jahre“, lobte Streckensprecher Allwang später. Er muss es wissen: Von 30 Läufen hat er 29 moderiert.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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