Billardsport Verein Dachau

Meisterfeier auf dem Dachauer Rathausbalkon

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Meisterfeier auf dem Rathausbalkon: Spieler und Fans des Billardsport-Vereins Dachau mit Landrat Stefan Löwl und Oberbürgermeister Florian Hartmann.

Dachau - Deutscher Meister mit Vorsprung: Stadt ehrt Billardsport-Verein Dachau

Lautes, rhythmisches Getrommel, Fangesänge, Jubelschreie – das hörten Passanten des Marktsonntages gegen späten Nachmittag vor dem Rathaus. Doch wer Fußballfans vermutete, lag falsch. Der Grund war eine ganz andere Sportart: Billard. Der Billardsport-Verein (BSV) Dachau wurde an diesem Tag offiziell Deutscher Meister. Für diesen Erfolg bekamen die fünf Spieler des Dachauer Teams, begleitet von ihrem Fanclub „Pooligans“, eine Urkunde der Stadt Dachau überreicht.

Oberbürgermeister überreicht Urkunde

Der Sieg war schon vor einer Woche sicher. Denn die Dachauer Mannschaft schlug sich so gut, dass sie bereits am drittletzten Spieltag sieben Punkte Vorsprung hatte, einer, der sich nicht überholen ließ. Am Sonntag lagen sie schließlich mit zwölf Punkten Vorsprung, also mit 37 Punkten, vor dem zweitplatzierten BC Oberhausen. „Dachau hat das geschafft, was der FC Bayern in der Fußball-Bundesliga geschafft hat“, vergleicht Trainer Andreas Huber, damit jeder die Bedeutung des Sieges einordnen kann.

Vergleichbar mit dem FC Bayern München

Nach der Urkundenverleihung ging es für Fans, Spieler und Trainer zusammen mit Oberbürgermeister Florian Hartmann, Bürgermeister Kai Kühnel, Landrat Stefan Löwl und Sportreferent Günter Dietz den Karlsberg hinunter zum Triple B, der Trainings- und Spielstätte des BSV Dachau. Auf dem Parkplatz wurde weiter gefeiert – mit Bier, Grillfleisch und Konfettiregen.

Einmalige Stimmung unter den Fans

Hartmann und Löwl beglückwünschten die Spieler Ralf Souguet, Albin Ouschan, Manuel Ederer, David Alcaide und Mario He zu ihrem Sieg. Löwl lobte zusätzlich den Fanclub: „Es ist der Wahnsinn, was ihr für eine Stimmung macht, das ist in Deutschland wohl einmalig.“ Als Überraschung überreichte er Trainer Huber einen Umschlag. Huber bedankte sich und erzählte: „Ich mache das jetzt seit 1987 in Dachau, habe alle Höhen und Tiefen des Vereins miterlebt. Doch uns ging es noch nie so gut.“ Er meinte damit die Anerkennung der Stadt und der Politik.

mik

Quelle: Dachauer Rundschau

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