ASV Dachau und Eintracht Karlsfeld erzielen unterschiedliche Ausgänge.

ASV bleibt in Rosenheim Remiskönig, Eintracht Karlsfeld verschläft Punkt

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Erst Foul, dann Tor gemacht: Eintracht-Verteidiger Fabio Palermo.

Dachau/Karlsfeld - Unbefriedigendes Wochenende für die  Eintracht

Die beiden Landkreis-Landesligisten ASV Dachau und TSV Eintracht Karlsfeld können nicht wirklich zufrieden sein mit ihren Reiseresultaten des vergangenen Wochenendes. Die Stadtwälder konnten immerhin mit einem Punkt im Gepäck nach Hause fahren, nach einem 1:1 beim SB DJK Rosenheim. 

Die Eintracht-Kicker hatten jedoch nichts in den Händen, weil sie der SV Erlbach mit 3:1 abfieselte. Bei beiden war mehr drin: Des ASV führte zur Pause mit 1:0, nach einem Kopfballtreffer des nicht gerade groß gewachsenen Korbinian Beck, nach Flanke von Andreas Roth (45.+2). Das Tor der Hausherren war die Folge einer Ecke von links, bei der sich die ASV-Abwehr unentschlossen zeigte, so dass Sebastian Hager aus kurzer Distanz einstochern konnte (1:1, 61.). Timo Aumayer köpfelte das Leder zwar noch an Sportbund-Pfosten, doch es blieb beim Remis. Es war schon das zehnte Unentschieden der Stadtwälder in dieser Saison, sie sind damit die eindeutigen Remiskönige der Landesliga Südost – mit nur 22 Gegentreffern stellen sie zudem die beste Abwehr. 

Platz zwei des Unentschieden-Rankings nimmt derzeit der SV Erlbach mit neun Remis ein, der Gastgeber der Karlsfelder Eintracht am vergangenen Sonntag. Fast wäre ein zehntes Unentschieden hinzugekommen, doch die Kicker von der Karlsfelder Jahnstraße nahmen sich wieder einmal eine Tiefschlaf-Auszeit in der Startphase der zweiten Halbzeit. Bis dahin stand es 1:1, nach einem Penalty-Treffer von Erlbachs Routinier Harald Bonimeier (1:0, 28.) - nach einem Foul von Fabio Palermo an Sebastian Heger am rechten Strafraumrand. Palermo machte indes sein Missgeschick sofort wieder gut: mit einem wuchtigen Kopfball nach einer Ecke von Fitim Raqi (1:1, 30.).

Die verhängnisvolle Phase begann in Minute 58: Erst durfte Hager einen Strafraumlupfer ungestört annehmen und einschieben (2:1, 58.), dann kombinierten sich Bernd Eimannsberger, Hager und Johannes Maier durch die erstarrte Karlsfelder Defensive (3:1, 63.). Die Partie war gelaufen. Zu allem Überfluss sah Lukas Regmann Rot, als er in der Nachspielzeit einen Gegner auf Höhe der Mittellinie von hinten von den Beinen holte (90.+1).

Der ASV Dachau bleibt Sechster (46 Punkte), der TSV Eintracht Karlsfeld rutscht auf Rang elf ab (41). 

Am kommenden Samstag sind beide Teams auf ihren heimischen Plätzen zu sehen: die Eintracht gegen das Schlusslicht TSV Neuried (14 Uhr), der ASV gegen den Vorletzten ASCK Simbach (15 Uhr).

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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