FCP verliert schon wieder.

Brisante Lage: FC Pipinsried verliert das Abstiegsduell gegen die U23 des FCA mit 0:3 und bleibt Letzter

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Fehlgriff mit Folgen: FCP-Tormann Thomas Reichlmayr verpasst den Ball, FCA2-Stürmer Josue Mbila schubst in per Knie in die Maschen – Noel Knothe und Luis Grassow schauen unbeteiligt zu.

Pipinsried - FC Pipinsried – FC Augsburg 2 0:3 (0:0)

Die Lage für das Regionalliga-Schlusslicht FC Pipinsried wird immer brisanter: Am vergangenen Samstag verloren die Pipinsrieder im Abstiegsduell mit dem FC Augsburg 2 mit 0:3 (0:0). „Auf jeden Aufschwung folgt bei uns ein Rückschlag“, schüttelte Manager Roman Plesche später den Kopf, unter Anspielung auf den überraschenden Auswärtserfolg eine Woche zuvor in Aschaffenburg. 

Die Partie wurde nach der Pause entschieden dank dreier Aussetzer in der Defensive: Vor dem 0:1 durch Josue Mbila griff Tormann Thomas Reichlmayr ins Leere (51.). Beim 0:2 durch Bastian Kurz scheute dessen Gegenspieler Luis Grassow im Strafraum den Zweikampf (80.). Vor dem 0:3 verlor Grassow ein Kopfballduell, Kurz stieß in freien Raum (90.+2). Zur Halbzeit lagen beide Teams noch gleichauf: Die Hausherren starteten stark, nach 20 Minuten übernahmen die Gäste die Kontrolle und hätten durch einen Kurz-Schuss an den Pfosten in Führung gehen können (31.). 

Das 0:1 änderte den Charakter der Partie: Thomas Berger und Amar Cekic, die bis dahin auf der Bank schmorten, brachten neuen Schwung, Kapitän Maximilian Zischler setzte einen Freistoß von Kasim Rabihic an die Längslatte (61.). Der FCA 2 nutzte die entstehenden Lücken und Fehler clever aus. 

In der Nachspielzeit säbelte Hürzeler den Augsburger Doppeltorschützen Kurz an der Außenlinie um und sah seine 13. gelbe Karte. Kurz verlor die Nerven, stieß den FCP-Spielertrainer vor die Brust und musste duschen gehen. Hürzelers Auftreten erboste den FCA2-Coach Josef Steinberger dermaßen, dass er sich lautstark bei Plesche beschwerte: „Wie sich Euer Trainer über 90 Minuten aufführt, geht überhaupt nicht. Dass er von Strobl angegriffen wird (nach dem Ingolstadt-Match – d. Red.), ist kein Wunder.“ Hürzeler zeigte sich später einsichtig: „Ich muss mich vielleicht auch irgendwie zügeln.“ Doch das sei nicht einfach angesichts der Lage des Teams und der ständigen Provokationen seiner Gegenspieler. In der Pressekonferenz gaben sich Steinberger und Hürzeler immerhin wieder die Hand. Doch auch im Umfeld gärt es, ein Fan kritisierte: „So darf man im Abstiegskampf nicht auftreten.“ 

Am Ostersonntag tritt der Dorfklub beim schon geretteten TSV Buchbach an (17 Uhr), der Fanbus fährt um 14.30 Uhr am FCP-Vereinsheim ab.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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