Die Stadtwälder besiegten den TSV Jetzendorf mit 2:0.

Drei ASV-Erfolge in drei Spielen

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Häufig Zweikampfsieger: ASV-Kapitän Christian Roth (links) im Duell mit Jetzendorfs Angreifer Ivan Rakonic.

Dachau - Der ASV Dachau scheint auf einem guten Weg zu sein, um sein Ziel, den Erhalt der Landesliga-Zugehörigkeit, zu erreichen.

Am vergangenen Sonntag gewannen die Stadtwälder beim Südwest-Landesliga-17 verdient mit 2:0. 

Es war der dritte Sieg im dritten Testspiel, nach den Erfolgen gegen den TSV Indersdorf und den SC Olching (die DACHAUER RUNDSCHAU berichtete). An beiden Toren war Timo Aumayer beteiligt. Nach 17 Minuten schickte ihn Maximilian Bergner mit einem weiten Ball Richtung Jetzendorfer Kasten. TSV-Torwart Dennis Pöllner holte den ASV-Stürmer von den Füßen. Andreas Roth verwandelte den fälligen Strafstoß (0:1, 18.). Den zweiten Treffer markierte Aumayer selbst, nach einer scharfen Hereingabe von David Dworsky von der rechten Seite (0:2, 35.).

Den Jetzendorfern hatten offensichtlich noch die Partie gegen den FC Pipinsried in den Beinen, die rund 38 Stunden zuvor abgepfiffen worden war. Jetzendorfs Coach Alexander Schäffler kritisierte sein Team dennoch deutlich: „Die Tore wären mit mehr Konzentration vermeidbar gewesen“, schimpfte er schon in der Halbzeitpause. Bis zum Seitenwechsel agierten die Ilmtaler nach vorne ohne Durchschlagskraft; die Stadtwälder hatten keine Mühe, die Partie zu kontrollieren. Ein taktischer Kniff von Coach Daniel Steininger – der den Urlauber Bernhard Ahammer vertrat – erwies sich als besonders wirksam: David Dworsky agierte als rechter Außenverteidiger, sein Bruder Jonas auf der linken Seite. Die beiden Flügelflitzer hatten ihre Gegenspieler durchgängig gut im Griff, nach vorne machte das Brüderpaar zudem immer wieder mächtig Druck. Nach dem Seitenwechsel häuften sich die Chancen: Bergner verpasste aus fünf Metern (47.), Jetzendorfs Josef Keimel traf den Ball bei einem Drehschussversuch nicht richtig (48.). Thomas Rieger hatte das dritte ASV-Tor auf dem Schlappen, scheiterte allerdings an Pöllner (68.). TSV-Stürmer Marc Peuker hätte fast den Jetzendorfer Anschlusstreffer eingeleitet, wenn sein Mitspieler Ivan Rakonic etwas größere Stiefel tragen würde. In der Schlussphase hätten sich die Ilmtaler einen Treffer verdient gehabt, doch fehlte ihnen mehrfach das Abschlussglück. Steininger lobte die Leistung der seiner Kicker vor der Halbzeit: „Gegen eine Viererkette tun wir uns immer leichter als gegen eine Dreierabwehr.“ Schäffler hatte sein Team in der Pause umgestellt. 

Der TSV Eintracht Karlsfeld siegte derweil in zwei Partien: Beim Regionalligisten VfR Garching setzten sich die Karlsfelder sensationell mit 3:2 durch: Martin Schön (30., 58) und Fitim Raqi (51.) trafen für die Eintracht. Einen Tag zuvor putzten die Karlsfelder den Südwest-Landesliga-Vierten TuS Geretsried mit 4:2 weg, dreimal schlug Pascal Sattelberger zu (26., 56., 85.), einmal Burkibar Cisse (89.).

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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