Internationaler Masters-Cup

49 Goldmedaillen für den Schwimm Verein Dachau

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Regina Frischholz holte für den SV Dachau vier Goldmedaillen.

Dachau - Wenn sogar Schwimmer aus Russland nach Dachau anreisen, dann trägt der Dachauer Schwimmverein wieder den Internationalen Masters-Cup aus. Da schaut dann auch die Dachauer Politik-Prominenz vorbei.

Wenn es um Bestleistungen und neue Rekorde geht, dann ist der Internationale Masters-Cup des SV Dachau ein Eldorado für die Masters-Schwimmer aus dem In- und Ausland. Bei der 16. Auflage des Wettbewerbs gingen fast 220 Schwimmer aus 53 Vereinen bei 43 Wettbewerben an den Start. Und dies mit beachtlichen Erfolgen: Es wurden ein Europarekord, fünf deutsche und acht österreichische Rekorde verbessert. Der gastgebende SVD schwamm zwar diesmal keine neuen nationalen Rekorde, darf sich aber mit 49 Goldmedaillen trösten und dem überragenden ersten Platz in der Mannschaftswertung.

Sogar Teams aus Russland waren dabei

14 der 53 teilnehmenden Vereine kamen aus Österreich, zwei aus der Schweiz und zum zweiten Mal in der Geschichte des Wettkampfes war ein russisches Team am Start. Innerdeutsch strömten die Athleten aus allen Winkeln der Republik heran, aus Lindau, Konstanz und Cannstadt ebenso wie aus Eisenach (Thüringen) oder Quakenbrück (Niedersachsen).

Mammutprojekt: 900 Einzelstarts und fast 90 Staffelrennen

Und Dachau ist berühmt für seine erstklassige Wettkampforganisation. So schulterte das Team um SVD-Vorstand Rainer Rupprecht und Abteilungsleiter Michael Posch die Mammutaufgabe mit 900 Einzelstarts und fast 90 Staffelrennen souverän. Davon konnten sich auch hochrangige Besucher überzeugen: So zeigten sich Landrat Stefan Löwl (CSU), Dachaus Oberbürgermeister Florian Hartmann (SPD), Dachaus Sportreferent Günter Dietz (CSU) und Stadtrat Sören Schneider (SPD) als Schwimmsport-Fans und eröffneten mit Grußworten die Veranstaltung (OB Hartmann) oder überreichten bei der Siegerehrung Goldmedaillen und Urkunden (Landrat Löwl).

Neue Rekorde und viele Medaillen

Unter diesen perfekten Bedingungen – im kleinen Bad herrschte große Stimmung - war es fast logisch, dass die Wettkämpfe zu einer Revue der Rekorde wurden. Mit 27 Starts in Staffelwettbewerben war Dachau das staffelfreudigste Team – und das deutlich erfolgreichste: Nur sieben dieser Staffeln landeten nicht auf den ersten Platz. In der starken Konkurrenz schlug sich auch das kleine Team des TSV Karlsfeld wacker. Dabei zeigte sich Martin Kristmann (AK) 55 als Marathonmann und ging achtmal über den Startblock. Kristmann holte zwei zweite und sechs dritte Plätzte. Zweimal Rang 3 erreichte auch AK-Kollege Peter Meyer. Eckhard Weickel (AK 45) erreichte einen vierten und einen fünften Platz. Gemeinsam schaffte das Trio noch Platz 32 in der Team-Wertung unter 53 Vereinen.

red

Quelle: Dachauer Rundschau

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