Sieg beim ASV Dachau

Leidenschaftliches Landesliga- Derby

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Packende Zweikämpfe wie hier zwischen dem ASV Mittelfeld-Mann Andreas Roth (vorne links) und Eintrachtverteidiger Fabio Palermo (rechts) gab es beim Derby zuhauf zu sehen. Im Hintergrund beobachten Michael Dietl und Mathias Leiber die Szene.

Dachau - ASV DAchau setzt sich mit 2:0 gegen den TSV Eintracht Karlsfeld durch.

Schön ist anders, leidenschaftlicher geht es kaum: Das Landesliga-Derby zwischen dem ASV Dachau und dem TSV Eintracht Karlsfeld riss die Fans beider Team mit, zumindest phasenweise. Die Stadtwälder siegten mit 2:0 (2:0). Die Trainer beider Mannschaften, ASV-Coach Steven Zepeda und Eintracht-Übungsleiter Sebastian Stangl, waren sich hinterher einig: Der Sieg war verdient. Zur Freude aller Beteiligten konnte das Match im Sepp-Helfer-Stadion über die Bühne gehen, trotz der Regengüsse am Samstag morgen. Klar, dass der Platz holprig und seifig war. Die Hausherren kamen besser aus den Startlöchern. Schon nach drei Minuten spitzelte Korbinian Beck eine Hereingabe von Maximilian Kreitmair aus kürzester Distanz mit der Hacke über die Torlinie (1:0, 3.). Eine halbe Stunde später gelang Kreitmair ein echtes Traumtor: Thomas Rieger schnibbelte das Leder in den Karlsfelder Strafraum, der Rückkehrer hämmerte es aus zwölf Metern volley in die Maschen (2:0, 35.). 

Die vorletzten Pässe kamen beide Male vom ASV-Denker und -Lenker Andreas Roth. Die Gäste erarbeiteten sich gleichfalls eine Riesenchance: Eintracht-Kapitän Michael Dietl setzte den flinken Fitim Raqi klug ein, der Zauberfuß düpierte zwar ASV-Tormann Artem Bykanov, brachte die Kugel aber nicht im leeren Kasten unter (42.). In der zweiten Halbzeit übernahmen die Karlsfelder das Kommando. „Wir haben uns weiter nach hinten drängen lassen, als wir eigentlich wollten“, konstatierte Zepeda. Die Zweikämpfe wurden härter, was indes auch am rutschigen Untergrund lag. So erlitt ASV-Innenverteidiger Zvonimir Kulic eine Kopfverletzung nach einem unglücklichen Tritt von Fabio Palermo, konnte aber mit dickem Pflaster weiterspielen (53.). Die Eintracht zog zeitweilig ein regelrechtes Powerplay auf. „Doch im Grunde kamen wir nicht ins letzte Drittel“, räumte Stangl ein. Die beste Gelegenheit auf den Anschlusstreffer bot sich den Karlsfeldern nach einer Ecke von rechts durch André Gasteiger, die ASV-Defensivmann Milos Kobilarov aus fünf Metern über die eigene Querlatte köpfte (56.). In der letzten Spielminute hätten die Gastgeber alles klar machen können: Jonas Dworsky und Andreas Roth überwanden per Doppelpass blitzschnell die gegnerische Spielhälfte, Dworsky legte auf Michele la Cioppa zurück, doch der gelernte Abwehrmann schickte das Spielgerät aus zehn Metern in den grauen Dachauer Himmel (90.). Der ASV Dachau nimmt nun Platz fünf (39 Punkte) ein, der TSV Eintracht Karlsfeld ist sicherer Achter (36). 

Am kommenden Samstag empfangen die Karlsfelder den TSV Bogen (13 Uhr), die Dachauer müssen am Sonntag nach Erlbach reisen (15 Uhr).

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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