Sieg für den ASV Dachau, jedoch nur für die Psyche...

ASV Dachau holt in Töging Rückstand auf, verpasst aber einen Dreier

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David Dworsky

Dachau - Ein Punkt für den Kopf

„Ich bin mit dem Ergebnis nicht unzufrieden“, formulierte Bernhard Ahammer, der Trainer des Landesligisten ASV Dachau, nach dem 1:1 (1:0) seines Teams beim Neunten FC Töging. 

Die Hausherren gingen durch einen Kopfballtreffer des bulligen Razvan Rivis in Führung (28.), die Stadtwälder glichen durch den wieder erstarkten Andreas Roth – nach Doppelpass mit Maximilian Bergner – aus (58.). Diese Aufholjagd ist es, macht Ahammer Mut: „Dass wir einen Auswärtsrückstand bei den heimstarken Tögingern aufholen konnten, halte ich für extrem wichtig. Der Punkt ist für den Kopf gut.“ In der zweiten Halbzeit wäre sogar ein Dreier drin gewesen – die ASV-Elf erarbeitete sich zwischen der 47. und 72. Minute fast ein Dutzend Hochkaräter. Im Gegensatz zur ersten Hälfte, in der sich die Partie nur zwischen den Sechzehn-Meter-Linien abspielte. Das Positive daran: Die Dachauer Viererkette mit Korbinian Beck, Dimitrios Papadopoulos, Christian Roth und Michele La Cioppa stand (bis auf Ausnahme des Tores) bombenfest, unterstützt von den fleißigen „Sechsern“ Leon Schleich und Thomas Rieger. Nach vorne ging hingegen wenig. Einzig bemerkenswerte Szene: ein 35-Meter-Heber von Maximilian Bergner, als der Töginger Tormann Welder De Souza Lima zu weit vor seinem Kasten rumturnte (23.). 

Von den Hausherren war vor dem Seitenwechsel bis auf eine verhängnisvolle Flanke überhaupt nichts zu sehen; doch bei der übersprang Rivis den einen Kopf kleineren Christian Roth und traf (1:0, 28.). Ahammer hauchte dem Team in der Pause offenbar neuen Mut ein. Außerdem brachte er David Dworsky für den wirkungslosen Miridon Rexhepi und rückte Bergner rückte von links in die Sturmmitte. Die unmittelbare Folge – eine dicke Dreifachchance: Dworskys Schuss aus kurzer Distanz wurde von De Souza Lima gerade noch mit dem Fuß abgewehrt, Christian Roth traf den Pfosten und Korbinian Beck donnerte die Kugel aus 16 Metern knapp neben linken Balken (alles 47.). Roths Treffer drei Einschussmöglichkeiten später war hochverdient (1:1, 58.). In der Schlussviertelstunde schien den Stadtwäldern indes die Luft auszugehen. Ahammer meinte: „Den Jungs war die Angst vor einem späten Gegentreffer anzumerken.“ Beide Teams reklamierten noch einen Strafstoß für sich – Schiedsrichter Tobias Glashauser ließ beide Male die Pfeife stecken. Der ASV verharrt auf direkten Abstiegsplatz. Der Rückstand auf einen Relegationsrang beträgt schon sieben Zähler. 

Am kommenden Sonntag besucht ASV Dachau den Dritten SV Erlbach (14 Uhr).

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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