Fußball

Erster Testsieg im Endspurt

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Gündings Coach Patrick Moder brachte als Hilfstorwart die Stadtwälder zur Verzweiflung. Rechts ASV-Recke Dimitrios Papadopoulos, am Pfosten Felix Burghart.

Dachau - Landesligist ASV Dachau tut sich schwer beim 3:1 gegen den Kreis- ligisten SV Günding.

Es war das erste Freiluftmatch nach rund zwei Monaten, sowohl für den ASV Dachau als auch für die Gäste des SV Günding – den Akteuren war die Freude anzumerken, auf dem bestens gepflegten Kunstrasen in der Gröbenrieder Straße kicken zu dürfen. Dass vieles noch nicht funktionierte, war zweitrangig. Ebenso das Ergebnis. Zumindest für die Gündinger, die sich gegen den zwei Klassen höher kickenden Stadtwälder sehr gut aus der Affäre zogen. „Mann des Spiels war meines Erachtens der Gündinger Torwart“, meinte SVG-Coach Patrick Moder nach dem Match mit einem Augenzwinkern. Kein Wunder, denn der Spielertrainer hütete in Ermangelung seiner etatmäßigen Keeper selber den Kasten – und brachte die ASV-Stürmer phasenweise zur Verzweiflung. Das Glück des Tüchtigen kam auch noch dazu. Zum Beispiel als ASV-Sturmtank Michael Kornprobst aus zehn Metern vorbeischob (24.) oder David Dworsky das Leder aus acht Metern an den Innenpfosten setzte (28.). Die Gündinger setzten auf Konter. Der dritte führte zum Erfolg: Jonas Schwarz passte von rechts scharf vor den Dachauer Kasten, ASV-Schlussmann Artem Bykanov ließ abklatschen, Florian Sailer war zur Stelle (0:1, 31.). Nach dem Seitentausch wechselten beide Team munter durch. Der engagierte Sebastian Mack sorgte nach eigener Balleroberung für den überfälligen Ausgleich (1:1, 62.). Innenverteidiger Milos Kobilarov drehte das Ergebnis mit einem platzierten 16-Meter-Schuss ins rechte untere Eck (2:1, 66.), Leon Schleich stellte im Endspurt den Endstand her, allein vor Moder stehend (3:1, 80.). In der Schlussphase hätten die Stadtwälder noch nachlegen können. ASV-Rückkehrer Michael Kreitmair war eine gute Stunde aktiv. Vor der Pause wurde er kaum von seinen Kollegen eingesetzt. Danach deutete er an, dass der Landesligist wieder viel Freude an ihm haben wird. Der Dachauer Trainer Steven Zepeda war insgesamt zufrieden: „Am Anfang taten wir uns ein bisschen schwer, kamen dann aber immer besser ins Rollen.“ Am kommenden Samstag empfängt sein Team den abgeschlagenen Südwest-Landesliga-Letzten SC Oberweikertshofen (14 Uhr). Eine Stunde zuvor ist der TSV Eintracht Karlsfeld Gastgeber gegen den Südwest-Landesliga-Vierten SC Olching.


kho 

Quelle: Dachauer Rundschau

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