Fußball 

ASV Dachau unterliegt dem Bayernliga-Zweiten Deisenhofen nur 1:2, Sulzemoos sagt ab

+
Schon wieder ein Tor: Timo Aumayer traf auch gegen Deisenhofen.

Eigentlich wollte der Landesliga-Vorletzte ASV Dachau am vergangenen Wochenende zwei Testspiele austragen: am Freitag gegen das Bayernliga-Topteam FC Deisenhofen, zwei Tage später gegen den „ewigen Bezirksligisten“ SV Sulzemoos.

Doch wer am Sonntag um 17 Uhr auf der Jugendsportanlage an der Gröbenrieder Straße sah ein Team mit gelben Leibchen gegen ein Team ohne Leibchen kicken – alles ASV-Kicker. „Der SV Sulzemoos hat mittags abgesagt“, berichtete ASV-Funktionär Willi Schuster, „zu viele Kranke und Verletzte.“ ASV-Trainer Bernhard Ahammer wirkte dennoch optimistisch. Der Grund: das starke Auftreten seiner Mannen gegen Pipinsried-Verfolger FC Deisenhofen. „Wir haben sehr gut begonnen, haben gut verschoben und das Kurzpassspiel der Deisenhofener unterbunden“, lobte Ahammer. Mehr noch: Die Stadtwälder eroberten immer wieder den Ball und schalteten blitzschnell. Die Führung lag in der Luft – und fiel: Leon Schleich flankte von links, in der Mitte war wieder einmal Timo Aumayer zur Stelle (1:0, 14.). Beim Ausgleich durch Michael Vodermeier passte die Abwehr kurzzeitig nicht auf (1:1, 33.). Doch das Team ließ sich nicht aus der Balance bringen, agierte weiterhin hoch konzentriert und erarbeitete sich mit Tempo und Übersicht weitere Abschlusssituationen. Obwohl einige Schlüsselspieler wie Kapitän Christian Roth und Angreifer Sebastian Mack erkrankungsbedingt fehlten. Die Deisenhofener nahmen den Test sehr ernst, ihr Kultcoach Hannes „Hu“ Sigurdsson hatte fast alle Mann an Bord und gab vielen Kickern eine Chance, sich für die Startelf im Pipinsried-Match am kommenden Samstag zu empfehlen. Kurz vor Schluss bescherte der eingewechselte Nikolaos Gkasimpagiazov den Deisenhofenern doch noch den Sieg, als er aus 18 Metern abzog (1:2, 88.). An der guten Laune Ahammers änderte das nichts. „Wir haben eine gute Vorbereitung absolviert und gehen mit breiter Brust in unser Punktspiel gegen SE Freising.“ (Samstag, 13 Uhr). SEF-Trainer Alex Plabst schaute am Sonntag Abend ebenfalls beim ASV vorbei, um letzte Eindrücke zu gewinnen, zog dann aber ohne neue Erkenntnisse wieder von dannen.

kho 

Quelle: Dachauer Rundschau

Auch interessant:

Meistgelesen

FCP-Kicker akzeptieren Lohnkürzungen
FCP-Kicker akzeptieren Lohnkürzungen

Kommentare