Dachauer Laufszene neu belebt

Endlich wieder Laufen in Dachau

 31. Frühjahrslauf des ASV
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Endlich Laufsport in Dachau: Rund 180 Sportler aus der Region nahmen am 31. Frühjahrslauf des ASV teil.
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Endlich Laufsport in Dachau: Rund 180 Sportler aus der Region nahmen am 31. Frühjahrslauf des ASV teil.
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Endlich Laufsport in Dachau: Rund 180 Sportler aus der Region nahmen am 31. Frühjahrslauf des ASV teil.
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Endlich Laufsport in Dachau: Rund 180 Sportler aus der Region nahmen am 31. Frühjahrslauf des ASV teil.
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Endlich Laufsport in Dachau: Rund 180 Sportler aus der Region nahmen am 31. Frühjahrslauf des ASV teil.

Die Freude in der heimischen Laufszene und bei den Organisatoren des ASV Dachau war riesig, als am Sonntag, 1. Mai der Startschuss für den 31. Dachauer Frühlingslauf zu hören war. 

Die Wettbewerbe über vier Kilometer und zehn Kilometer waren die ersten Straßenrennen des Jahres 2022, nicht nur im Dachauer Land, sondern auch in den angrenzenden Landkreisen. „Für mich ist es der erste Zehn-Kilometer-Lauf seit 2019“, erzählte die bestens gelaunte Dachauerin Nicole Schröppel, nicht zuletzt weil sie in 46:15 Minuten gleich eine neue Bestzeit aufstellte. Für sie und viele andere Teilnehmer des Laufs war es nicht nur ein Wiedersehen mit dem ASV-Gelände und dem schnellen Kurse durch das Dachauer Moos, sondern auch mit vielen alten Bekannten. Dementsprechend groß war das „Hallo“ unter den rund 180 Sportlern.

Während der beiden Rennen herrschte indes Lauffreude pur. Zumal auch die äußeren Bedingungen ohne Wind und Temperaturen um die zwölf Grad ideal die Teilnehmenden waren. Schnellste Frau auf der Langdistanz war die Gilchingerin Katka Wenzler, die nach sehr flotten 37:03 Minuten eintraf und Strecke wie Organisation lobte. Vierte wurde die Dachauer Laufchampionesse Yvonne Kleiner (LG Stadtwerke München) in 38:18.

Die Siegerin des Jubiläumsrennens 2019 bekannte: „Ich bin glücklich, wieder einmal in Dachau laufen zu können.“ Die Karlsfelderin Andrea Horney war als Sechste (und W40-Schnellste) in 39:08 kaum langsamer. Als Achte (und W35-Beste) lief Helena Selig nach 43:06 ein. Schröppel wurde zudem Zehnte (W35-Dritte). Dass drei heimische Sportlerinnen in Dachau in die Top Ten liefen, hatte es schon lange nicht mehr gegeben. Bei dem Männern hatte Florian Spötzler (PTSV Rosenheim) die Nase in 33:09 die Nase vorne vor Simon Ginder (LC Buchendorf), auch ein Stammgast, in 33:48.

Der schnellste Mann aus der unmittelbaren Nachbarschaft war der Puchheimer Georg Kinadeter als Siebter (M50-1.) in glatten 36 Minuten. Als schnellster Sportler aus dem Dachauer Land erwies sich nach 39:36 Florian Engel (TSV Eintracht Karlsfeld) als 32., dicht gefolgt vom Dachauer Piotr Dylla (SG Indersdorf) als 36. in 40:42. Das Vier-Kilometer-Rennen entschied Gabriel Wimmer (Lauffeuer Chiemgau) in rasanten 11:24 für sich, die Brucker Lauflegende Johannes Hillebrand lief als Zweiter nach 11:46 ein. Wimmers Teamkollegin Juliane Wiedeburg wiederholte ihren Erfolg von 2019 in 13:48. Zweite wurde die Asbacherin Séraphine-Léonie Optenhoevel in 16:24, ihre Schwester Muriel-Alizée Dritte in 17:38.

Die Läuferin und promovierte Historikerin Olga Lantukhova, die an der Bundeswehr-Uni tätig ist, nutzte die Gelegenheit zu einem Selfie vor dem Gedenkstein des ASV für die Weltkriegstoten. Sie stammt aus der Unesco-Weltkulturerbestadt Odessa, die derzeit von den russischen Truppen bombardiert wird. Sie sagte: „Wenn eines Tages wieder Vernunft und Frieden eingekehrt ist, sind alle Besucher aus Dachau bei uns herzlich eingeladen.“

Rubriklistenbild: © Kramer

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