Sparkassencup-Finale

ASV schießt, 1865 trifft

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Packendes Sparkassencup-Finale: Hier duellieren sich ASV-Defensivmann Alexander Delpy (links) und 1865-Stürmer Oliver Wargalla.

Dachau - Beim Sparkassencup-Finale setzen sich die Ost-Dachauer gegen die Stadtwälder mit 2:0 (1:0) durch. Einmal mehr vergeben die Spieler des ASV Dachau gute Torchancen.

Es war ein packendes Sparkassencup-Endspiel, das rund 380 Zuschauer am Mittwoch Abend am Stadion an der Jahnstraße zu sehen bekamen, temporeich und auf hohem technischen Niveau. Der TSV Dachau 1865 hatte nach 90 Minuten mit 2:0 die Nase vorne.

Volleyschuss bringt 1865 in Führung

Dominik Schäffer schoss seine Elf mit einem Volleykracher früh in Führung (17.), kurz vor Schluss sorgte Joker Florian Wolf für die Entscheidung (88.). Der ASV Dachau konnte – wieder einmal – seine zahlreichen Torgelegenheiten nicht in Treffer ummünzen. Die Halbzeitführung für die 1865er ging in Ordnung, sie hatten mehr Spielanteile und wirkten präsenter. Obwohl Spielertrainer Fabian Lamotte nicht nur sich, sondern auch weitere Stammkräfte für den Ligaendspurt geschont hatte, darunter Fabian Negele, Christian Lippert (beide ab 46.), Torschütze Wolf (ab 80.) und Julian Maurer.

Schmidt vergibt zwei gute Torchancen

Die Landesliga-Schützlinge von Frank Peuker agierten anfänglich etwas schüchtern, erarbeiteten sich dann jedoch zwei dicke Einschussmöglichkeiten, beide Male durch Philipp Schmidt (20., 35.). Nach dem Seitenwechsel legten die Stadtwälder jeglichen Respekt vor ihrem Gastgeber ab und zogen phasenweise ein regelrechtes Powerplay auf: So als Stefan Vötter auf Schmidt durchsteckte, der aber am hervorragenden 1865-Keeper Toni Schröter scheiterte (51.), oder als Lukas Schmitt direkt im Anschluss die Kugel aus fünf Metern neben den Pfosten setzte (52.).

Wolf bestraft den ASV für die schlechte Chancenverwertung

Die größte Einschussgelegenheit ließ einmal mehr Schmidt liegen, als er eine perfekte Vorlage von Maximilian Bergner aus drei Metern an die rechte Außenstange setzte (76.). Wolf, kaum im Spiel, zeigte umgehend seine ganze Klasse: Aus unmöglichem Winkel schlenzte er das Leder in die Maschen (88.).

Erfolg von 1865 ist gerecht

Landrat Stefan Löwl fasste wohl die Meinung der vielen neutralen Zuschauer korrekt zusammen, als er konstatierte: „Der Erfolg der 65er ist gerecht, weil sie aus drei Chancen zwei Tore gemacht haben, der ASV aber aus vielen Möglichkeiten keins.“ Spielerisch hätte er beide Teams auf Augenhöhe gesehen. Die zwei Trainer sahen die Sache ähnlich. Peuker ergänzte: „Das war typisch für die gesamte Saison, was wir heute gezeigt haben.“ Lamotte sagte: „Wir haben unsere Chancen einfach eiskalt genutzt.“

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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