Volleyball Rückrunde

Rückrunde beginnt mit Niederlage

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So sehr sich die Dachauer auch anstrengten, am Ende blieb nur die Niederlage.

Dachau - Vor rund 600 Zuschauern spielten die Dachauer Volleyballer sehr verhalten und konnten den Herrschinger nicht viel Gegenwehr bieten, so mussten sie sich mit einem 3:0 geschlagen geben.

Die Rückrunde begann für die Dachauer nicht, wie sie es sich wünschten. Sie konnten am Ammersee nicht ihr volles Potential abrufen. Das resümierte auch Trainer Klaus Dammann: „Herrsching hat klar und verdient gewonnen. Ich habe mir mehr von uns erwartet, da wir fit waren und viel trainiert haben. Wir haben zu viele Eigenfehler gemacht. Ebenso konnten wir keine Punkte aus leichten Situationen machen.“

Zu viele Fehler und gute Chancen nicht genutzt

Die Spieler vom Stadtwald lagen gleich zu Anfang 4:0 hinten und punkteten selten. Der Block des selbsternannten „Geilsten Clubs der Welt“ baute sich oft wie eine Mauer vorm Angriff des ASV. Ebenfalls setzte der neue verpflichtete Ex-Erstliga Zuspieler Mirko Schneider die Angreifer beim TSV Herrsching gekonnt in Szene, sodass es der Dachauer Block schwierig hatte, Gegenwehr zu stellen. Den ersten Satz mussten sie somit mit 25:18 an den Gastgeber abtreten. Dass die Dachauer nur schwer in die Sätze fanden, sollte sich auch in den weiteren Durchgängen nicht ändern. Doch dann schien es so, als würden die Dachauer endlich Fuß fassen. Die Dachauer konnten die Herrschinger immer mehr zeigen, dass sie mitspielen konnten. Jedoch passierten ihnen in den wichtigen Phasen Fehler und verschlugen zu viele Aufschläge. So mussten sich die Dachauer auch im zweiten Satz mit 22:25 geschlagen geben. Nach der zehn Minuten Pause war im dritten Abschnitt nichts mehr zu holen. Klar gewann der TSV Herrsching mit 25:13 und gewann somit 3:0. Vor Spielende bekam der Ex-Nationalspieler Wolfgang Besenböck, der an der Stelle von Florian Mayrhofer mitgereist war, da er mit seinem Handgelenk Probleme hatte, noch Spielanteile. Somit hat der mehrfache Nationalspieler mit großer Wahrscheinlichkeit den Rekord als ältester Spieler mit 49 Jahren noch einmal auf dem Feld in der zweiten Bundesliga gestanden zu sein.

Hoffnung auf die nächsten Spiele setzen

„Abhacken und in den nächsten Spielen klappt es“, waren die Worte von Klaus Dammann nach dem Spiel. Der ASV erwartet am Samstag, 18. Januar, das nächste Derby, denn der TS V Grafing ist zu Gast beim ASV Dachau. Am Sonntag geht es zu Hause gegen die VYS Friedrichshafen. Spielbeginn ist am Samstag um 20 Uhr und am Sonntag um 16 Uhr.

red

Quelle: Dachauer Rundschau

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