1. meine-anzeigenzeitung
  2. Sport
  3. Lokalsport
  4. Dachau

Der ASV verliert mit 2:5 in Pfaffenhofen und hofft nun auf die Relegation

Erstellt:

Von: Horst Kramer

Kommentare

Michael Kornprobsts Anschlusstreffer zum 1:3 sorgte für Hoffnung beim ASV – allerdings nur kurz.
Michael Kornprobsts Anschlusstreffer zum 1:3 sorgte für Hoffnung beim ASV – allerdings nur kurz. © Kramer

Keine direkte Rückkehr in die Landesliga: Der ASV Dachau vergab am vergangenen Freitag Abend seine Minimalchance, am TSV Jetzendorf vorbeizuziehen und per Direktaufstieg in die Landesliga zurückzukehren.
Das Team von Trainer Manuel Haupt kassierte beim FSV Pfaffenhofen eine bittere 2:5 (0:2)-Niederlage und muss nun auf die Relegation hoffen

Der Coach hatte nach dem 0:1 gegen Jetzendorf in der Vorwoche noch auf einen Stolperer der Ilmtaler gehofft und gleichzeitig sechs Punkte als Ziel in den verbleibenden beiden Partien ausgegeben. Eigentlich kein Problem für die Kicker vom Stadtwald, die in der ablaufenden Saison reihenweise Gegner wegputzten – den FSV etwa mit 5:2 im Hinspiel.

Dementsprechend offensiv hatte Haupt sein Team aufgestellt: Mit einer Doppelspitze Philipp Schmidt und Michael Kornprobst und den Flügeln Andreas Roth und David Dworsky. Thomas Rieger und Leon Schleich trieben die Mannschaft an. Tatsächlich hatte ASV viel mehr Spielanteile, viel mehr Chancen. Die Tore erzielten jedoch die Pfaffenhofener. Zum Beispiel als Thomas Niggl auf Routinier Nico Ziegler passte, der vom Strafraumeck abschloss (1:0, 17.). Ebenso simpel fiel der zweite Treffer: Niggl spielte zu Maximilian Ceballos, der Goalgetter spielte zu Dominik Binder, der aus acht Metern einnetzte (2:0, 37.). ASV-Schlussmann Korbinian Dietrich reckte sich vergeblich. Keiner der Pfaffenhofener Spieler wurde von den Dachauern angegangen, auch beim vorangegangen Einwurf an der Mittellinie blieben die ASV-Kicker viel zu passiv.

Immerhin gaben sich die Haupt-Schützlinge nicht auf, der Trainer brachte mit Miridon Rexhepi für Rieger einen weiteren Stürmer. Am Defensivproblem änderte der Wechsel logischerweise nichts: Binder lief nach einem 40-Meter-Freistoß auf drei Dachauer zu und hämmerte die Kugel unter die Latte einfach so unter die Latte (3:0, 52.). Nach Kornprobsts 3:1-Anschlusstreffer kam nochmals Hoffnung auf (65.). Der Coach wechselte mit Yazid Adjai und Toni Andreu zwei frische Offensivleute ein. Klar, dass auf der anderen Seite ein Treffer fiel, diesmal durch Niggl (4:1, 85.), Schmidts 4:2 (83.) kam zu spät. In der Nachspielzeit erhöhte Manuel Riebold auf 5:2 (90.+2).

Haupt muss nun jede Menge Seelenmassage betreiben, damit das Team mit breiter Brust in die Relegation gehen kann. Am kommenden Samstag braucht der ASV gegen den SV Nord Lerchenau im letzten Ligaspiel ein Erfolgserlebnis (14 Uhr, Sepp-Helfer-Stadion).

Auch interessant

Kommentare