Der FC Pipinsried und sein neuer Coach gewinnen gegen den SV Heimstetten mit 3:2.

der neue FC Pipinsried Trainer Andreas Pummer.
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Applaudiert seinem Team zur starken Leistung: der neue FCP-Trainer Andreas Pummer.

 Nur drei Trainingseinheiten hatte Andreas Pummer, der neue Trainer des FC Pipinsried, zur Verfügung um die Untergangsstimmung beim abstiegsbedrohten Regionalligisten zu drehen.

Nach dem rassigen 3:2 (2:2)-Sieg gegen den Tabellenkeller-Genossen SV Heimstetten lässt sich resümieren: Pummer und sein neuer Co-Trainer Emanuel Jozic scheinen den richtigen Schalter gefunden zu haben; ihre Mannschaft legte ein rasante erste Hälfte hin und erkämpfte sich in der zweiten einen verdienten Dreier.

Dabei begann die Partie mit einem Schockmoment: Heimstettens Torjäger Lukas Riglewski schoss die Gäste mit einem 20-Meter-Freistoß 35 Sekunden nach dem Anpfiff in Führung (0:1, 1.). Die Hausherren reagierten mit wütenden Angriffen und wurden prompt belohnt. Ausgerechnet Albano Gashi traf zum Ausgleich (1:1, 6.). Der im Sommer als „Schlüsselspieler“ angekündigte frühere FCI-Mann stand unter Pummers Vorgänger Andreas Thomas zuletzt vor fünf Wochen in der Startelf. Auf eine derartige Reaktion hatte der neue Trainer gehofft. Er wurde nicht enttäuscht: Gashi zählte im weiteren Spiel zu den Besten. Zuvor hatten die Hausherren einen weiteren Tiefschlag zu verkraften: Heimstettens Mittelfeldmann Stefan Reuter nutzte ein Blackout der gesamten Pipinsrieder Abwehr (1:2, 22.). Doch kurz darauf hatten die Pummer-Schützlinge wieder ausgeglichen. Auch dabei spielte Gashi eine Schlüsselrolle: Der 26-Jährige legte Serhat Imsak eine Maßflanke auf den Kopf (2:2, 31.). „Das die Mannschaft beide Rückstände umgehend ausgeglichen hat, zeigt, dass die Moral stimmt“, freute sich Pummer später. Dafür schwächelte der sonst so zuverlässige Goalgetter Pablo Pigl: Gleich zweimal brachte er den Ball aus bester Position nicht im SVH-Kasten unter, zu allem Überfluss verschoss er einen Elfmeter (43.).

Nach der Pause ließ das Tempo auf dem durchweichten Boden nach. Der Siegeswille machte den Unterschied. Bei einer Flanke von Dominik Schröder war Serhat Imsak ein zweites Mal zur Stelle das Pipinsrieder Kopfballungeheuer wieder einmal zur Stelle (3:2, 63.). In der Schlussphase flog Reuter nach einer Notbremse an Gashi vom Platz (83.). In der Nachspielzeit hätte der eingewechselte Atdhedon Lushi sogar auf 4:2 stellen können. Am Freitag tritt der FCP bei einem weiteren Abstiegskonkurrenten an, dem SC Eltersdorf (19 Uhr).

kho

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