Der FC Pipinsried verliert mit 0:2 gegen die Fürther U23

Luca Beckenbauer. von Fürth und Albano Gashi von Pipinsried
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Riesenchance, aber kein Tor: Albano Gashi (rechts) zieht am Tormann vorbei, hinten links lauert Pablo Pigl, daneben Luca Beckenbauer.

Langsam wird es brenzlig für den Regionalliga-Neuling FC Pipinsried. Am vergangenen Samstag hat der Dorfklub die vierte Partie hintereinander verloren.Der Liga-18. SpVgg Greuther Fürth 2 setzte sich in der Pipinsrieder NAT-Arena mit 2:0 (1:0) durch.

Der erste Treffer der Mittelfranken war spektakulär: Nick Lockermann hatte einen 25-Meter-Freistoß an die Unterkante der Querlatte gedonnert, den zurückspringen Ball drückte Davide Pisanu mit dem Kopf ins Netz (0:1,40.). Das zweite Tor machte der langjährige Bundesliga-Profi Emil Berggreen nach einem schnellen Konter (0:2, 78.).

Die Hausherren waren mit viel Engagement in die Partie gegangen. Eine vollbesetzte Ersatzbank machte zusätzlich Mut. Die erste dicke Chance bot sich Albano Gashi, den Daniel Jelisic mit einem schnell ausgeführten 20-Meter-Freistoß in Szene gesetzt hatte. Gashi tanzte Fürths Tormann Leon Schaffran aus, dessen Kapitän Lukas Ahrend lenkte den Schuss des Pipinsrieders in letzter Sekunde ins Toraus (19.). Kurz darauf scheiterte Alexander Langen aus 16 Metern an Schaffran (23.). Die Fürther Defensive stand in Folge besser. Sie wurde unauffällig, aber umsichtig von Luca Beckenbauer, ein Enkel des „Kaisers“, dirigiert.

FCP-Coach Andreas Thomas hatte die Elf, die sich in Aschaffenburg teuer verkauft hatte, nur an einer Stelle geändert. Jakob Zitzelsberger übernahm wieder seinen Part als linker Innenverteidiger. der Offensivmann Eren Emirgan musste dafür auf die Bank. Ab Mitte der ersten Halbzeit ließ der Pipinsrieder Schwung nach, die Fürther Führung hatte sich angedeutet.

Die zweite Hälfte ähnelte der ersten. Die Hausherren drückten auf den Gästekasten, wenngleich ohne zwingende Abschlussgelegenheiten. Die Franken hatten jedoch den längeren Atem und wechselten gleich fünfmal. Thomas brachte neben Emirgan nur noch Marian Knecht. Nach dem 0:2 war die Luft sichtbar raus. „Eine extrem bittere Niederlage“, konstatierte Thomas, „wir haben viel investiert. Derzeit treffen wir manchmal die falschen Entscheidungen.“

Der FC Pipinsried ist auf den Relegationsrang 16 abgerutscht und befindet sich jetzt mitten in der Abstiegszone. Am kommenden Samstag muss der FCP zum heimstarken Sechsten TSV Aubstadt reisen (14 Uhr).

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