Der FC Pipinsried verliert Heimspiel gegen den VfB Eichstätt

Kein Durchkommen für den FCP: Hier wird Pablo Pigl (rechts) von Jonas Fiedler ausgebremst.
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Kein Durchkommen für den FCP: Hier wird Pablo Pigl (rechts) von Jonas Fiedler ausgebremst.

Am vergangenen Samstag kassierte der Regionalligist FC Pipinsried seine erste Niederlage unter dem neuen Trainer Andreas Pummer. Gegen den VfB Eichstätt verlor die Pummer-Truppe mit 0:2 (0:1). Die beiden Treffer für den VfB erzielten Dominik N‘gatie (19.) und Tobias Stoßberger (55.). Ein später Platzverweis gegen VfB-Kapitän Philip Federl hatte keine Auswirkungen (83).

ielte sich schon nach sieben Minuten ab. Der Eichstätter Innenverteidiger Johannes Kraus hatte dem Pipinsrieder Torjäger Pablo Pigl knapp innerhalb des Strafraums ein Bein gestellt – der oberfränkische Referee Christopher Knauer zeigte sofort auf den Punkt. Der Gefoulte schnappte sich die Kugel, lief an und lupfte das Leder lässig über die Querlatte (7.). Erinnerungen an den 3:2-Sieg gegen den SV Heimstetten wurden wach, als Pigl an selber Stelle ebenfalls einen Strafstoß vergeben hatte. Nach dem Abpfiff waren sich beide Trainer einig, dass der Fehlschuss Folgen gehabt hatte: „Wenn der FC Pipinsried zu diesem Zeitpunkt in Führung geht, entwickelt sich das Spiel vollkommen anders“, merkte Mattes an. Sein Gegenüber Andreas Pummer ärgerte sich: „Ein arroganter Elfmeter, anders kann man es nicht sagen. Er war entscheidend.“

Nicht zuletzt, weil die Gäste kurz darauf in Führung gingen. Die Pipinsrieder Defensive klärte eine Flanke von Ralf Schröder zu kurz, genau vor die Füße N‘gatie. Der quirlige Stürmer bedankte sich mit einem satten Schuss ins rechte untere Eck (0:1, 19.). Die stark ersatzgeschwächten Eichstätter zogen sich zurück und warteten auf Konterchancen. Die Pipinsrieder arbeiteten sich derweil am Abwehr-Bollwerk der Gäste ab. Wie schon im Hinspiel, das die Eichstätter mit 1:0 für sich entschieden hatten, ohne Erfolg. Auch diesmal fanden die Gelb-Blauen keinen Weg bis in die Box: Pigl gelang nach seinem Fehlschuss kaum noch etwas. Auch seine Kollege Serhat Imsak oder Dominik Wolfsteiner blieben wirkungslos. Wolfsteiner musste die Partie zur Pause beenden wegen eines Cuts über dem linken Auge, den er sich in einem Kopfballduell zugezogen hatte.

Kurz nach dem Seitenwechsel die Vorentscheidung: N‘gatie setzte sich in einem Laufduell mit Alexander Langen durch. Die FCP-Fans reklamierten ein Foul, der Referee winkte ab. N‘gatie passte zum mitgelaufenen Stoßberger (0:2, 55.). Immerhin steckten die Hausherren nicht auf. Sie hätten aber fast das 0:3 kassiert, als Markus Waffler den Ball an den Innenpfosten setzte (76.).

Kurz darauf musste Federl vom Feld, weil er Dominik Schröder im Mittelfeld von hinten umgesäbelt hatte (83.). Die Pipinsrieder konnten von der Überzahl jedoch nicht profitieren. Rund 120 Personen verfolgen die Partie unter 2-G-Plus-Bedingungen, also genesen, geimpft, aktuell getestet und mit Maske. Die Kontrollen am Eingang verliefen völlig problemlos. Die Entwicklung der Pandemie in den kommenden Tagen wird wohl entscheidend sein, ob der FC Pipinsried sein letztes Spiel am kommenden Samstag beim FC Memmingen austragen kann.

kho

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