Der TSV Eintracht Karlsfeld verliert in Ampfing mit 1:2, bleibt aber Landesliga-Zweiter.

Pascal Sattelberger von Eintracht Karlsfeld
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Einer von vielen Karlsfeldern, die einen Treffer mit viel Pech verpassten: Pascal Sattelberger.

Die Karlsfelder Eintracht hat am Wochenende eine Niederlage bei einem Gegner kassiert, die in jeder Hinsicht unnötig war. Beim TSV Ampfing, ein Verein aus dem unteren Tabellendrittel, unterlag das Team von der Karlsfelder Jahnstraße mit 1:2 (1:1) aufgrund von Pech und Pannen.

Die Hausherren waren nach einem unverständlichen Abspielfehler von Eintracht-Innenverteidiger Kilian Cuni in Rückstand geraten. Nach einem kurz ausgeführten Abstoß hatte Cuni den Ball dem Ampfinger Bastian Grahovac ohne Not in die Füße gespielt. Der zerlegte die Karlsfelder Defensive mit einem Pass in die Schnittstelle auf Florian Pantea (1:0, 30.). Zwei Minuten zuvor war Cuni eine ähnliche Panne unterlaufen: Beim Spielaufbau auf dem linken Flügel verwechselte er ebenfalls einen schwarz gekleideten Ampfinger mit einem seiner azurblau gekleideten Kameraden, Grahovac verfehlte den Karlsfelder Kasten zwei rasante Pässe später nur um Zentimeter (28.).

Cuni machte sein Missgeschick gleich darauf wett: Einen Freistoß von Thomas Ettenberger drückte er per Kopf ins Netz (1:1, 38.). „Der Ausgleich war mehr als glücklich“, urteilte Eintracht-Coach Jochen Jaschke später. „In der ersten Hälfte haben wir ziemlich viele Fehler gemacht, kamen nie richtig ins Spiel.“

Das sollte sich nach der Pause ändern. Die Eintracht stand nun viel höher, griff früher und konsequenter an. Jonas Eicher zog nach einer Balleroberung auf der linken Flanke davon, Leon Ritter verpasste die scharfe Hereingabe nur haarscharf (48.). Ein Drehschuss Ettenbergers aus sechs Metern wurde gerade noch abgelenkt (58.). Dann blieb Dominik Schäffer im Eins-gegen-Eins-Duell mit Ampfings Tormann Domen Boziak zweiter Sieger (64.). Das Pech klebte den Karlsfeldern an den Füßen. Kurz vor dem regulären Spielende ging Pascal Sattelberger alleine auf Boziak zu, die Karlsfelder wollten schon jubeln, weil der Keeper geschlagen war. Doch dann rettete Teodor Popa in letzter Sekunde (83.). „Wer seine Chancen nicht nutzt, wird bestraft“, erklärte Jaschke das weitere Geschehen. Nach einem Durcheinander im Karlsfelder Strafraum zog Goran Divkovic aus zehn Metern ab (2:1, 90.+1).

In der Tabelle ändert sich nichts. Die Eintracht (15 Spiele/34 Punkte) ist nach wie vor Zweiter hinter dem SV Erlbach (15/38). Am Freitag empfangen die Karlsfelder um 20 Uhr den Dritten TuS Holzkirchen (15/32).

kho

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