Ex-Profi Fabian Müller gibt sein 90-Minuten-Debüt.

Dorfklub Pipinsried räumt im Gäuboden ab

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Amar Cekic ist derzeit einer der besten in einem starken Pipinsrieder Team.

Hankofen/Pipinsried - Ex-Profi Fabian Müller gibt sein 90-Minuten-Debüt.

Es war ein Klassenunterschied, der am vergangenen Wochenende zu sehen war. 

Auf der einen Seite die Edelkicker des Bayernliga-Spitzenteams FC Pipinsried, auf der anderen Seite sich redlich mühende Fußballarbeiter des Gastgebers SpVgg Hankofen-Hailing. Das Ergebnis lautete schließlich 5:1 (3:1) zugunsten der Pipinsrieder. Ein schmeichelhaftes Resultat für die Hausherren, zumal die Gäste in der Schlussphase einen Gang zurückschalteten. Der Neuzugang der vergangenen Woche, Ex-Profi Fabian Müller (Kaiserslautern, Dresden, Aue, Chemnitz) gab dabei sein Debüt und durfte gleich über die volle Spielzeit gehen. Den Torreigen eröffnete Goalgetter Pablo Pigl auf Zuspiel von Marcel-Pascal Ebeling, der den Vorzug vor Oliver Wargalla und Kenan Muslimovic erhalten hatte (0:1, 17.). Maximilian Zischler köpfte eine Ecke des überall präsenten Spielmachers Amar Cekic ein (0:2, 27.). Abwehrchef Christoph Rech tat es Zischler gleich, nach einer Ecke von Steffen Krautschneider (0:3, 38.). Kurzzeitig ließ die Konzentration bei den Dorfklub-Kickern nach, was die Gastgeber sofort mit einem Konter durch Christian Liefke bestraften (1:3, 41.). Nach dem Wiederanpfiff sorgte Krautschneider – nach feinem Cekic-Zuspiel – für die Vorentscheidung (1:4, 49.). 

Der Endstand resultierte ebenfalls aus dem Zusammenspiel der beiden auffälligsten Pipinsrieder, nur war es diesmal Cekic, der die Kugel aus spitzem Winkel nach einer Krautschneider-Flanke in die Maschen schlenzte (1:5, 69.). In der Schlussphase kamen noch Wargalla, Muslimovic und Jike zum Einsatz, ohne jedoch das halbe Dutzend voll zu machen. „So konzentriert müssen wir künftig immer auftreten“, forderte FCP-Manager Roman Plesche für die anstehenden Partien. Er lobte Müller: „Seine Ruhe und Übersicht helfen uns weiter.“ Der linke Verteidiger agierte souverän und schien gut mit dem vor ihm spielenden Krautschneider zu harmonieren. Für 20 Stunden durfte sich der Dorfklub an der Ligaspitze sonnen, bis der Aufsteiger TSV 1880 Wasserburg die Tabellenführung nach einem 2:0 (1:0) gegen den SSV Jahn Regensburg wieder übernahm. 

Am kommenden Freitag ist Plesches Heimatklub TSV 1847 Kottern in der Pipinsrieder NAT-Arena zu Gast. Der Anpfiff erfolgt schon um 18 Uhr.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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