Pipinsried ist abgestiegen.

Der Dorfklub verliert in Schweinfurt 1:3 – Plesche und Hürzeler stellen Bedingungen für weitere Zusammenarbeit mit dem FCP

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Wird Fabian Hürzeler weiter die Richtung beim FC Pipinsried vorgeben oder heißt es für ihn „Auf Wiedersehen“? Die Entscheidung fällt im Laufe der kommenden Tage.

Pipinsried - Pipinsried ist abgestiegen.

Der Ausflug des FC Pipinsried in die Regionalliga ist nach zwei Spielzeiten beendet. 

Das Team von Spielertrainer Fabian Hürzeler verlor am vergangenen Samstag die Partie beim 1. FC Schweinfurt 05 mit 1:3 (0:1) und beendete die Saison als Tabellenletzter, weil zeitgleich das bisherige Schlusslicht SV Heimstetten ein 3:1 gegen den FV Illertissen einfuhr. Die Heimstettener könnten noch in die Relegation rutschen, sofern der Zweitligist FC Ingolstadt 04 den Gang in die Dritte Liga gehen muss. 

Der TSV 1860 Rosenheim und die SpVgg Greuther Fürth 2 nehmen an der Relegationsrunde teil.Den einzigen Pipinsrieder Treffer erzielte Kapitän Maximilian Zischler zum zwischenzeitlichen Ausgleich (70.), nachdem die Schweinfurter schon früh durch Stefan Mederer in Führung gegangen waren (11.). In der Schlussphase kassierten die Gelb-Blauen zwei weitere Treffer (82., 87.). „Wir sind nicht heute abgestiegen“, erklärte Manager Roman Plesche nach dem Match. Die Leistung des Teams fand er „insgesamt in Ordnung, die Schweinfurter sind einfach besser.“. Hürzeler äußerte sich ähnlich: „Die Mannschaft hat alles gegeben, mehr war mit den zur Verfügung stehenden Spielern nicht möglich.“ Der 26-Jährige stand selber nicht auf dem Platz, weil er seine 15. gelbe Karte absitzen musste.Schon am Wochenende gingen die Diskussionen um die Zukunft des Teams los. 

Sowohl Plesche als auch Hürzeler wollen in Pipinsried weiter machen, jedoch nur unter bestimmten Bedingungen. Plesche sagt klipp und klar: „Der Verein muss wissen, welchen Kurs er künftig einschlagen will. Mein Ziel heißt Wiederaufstieg.“ Für einen Mittelfeldplatz in der Bayernliga stünde er nicht zur Verfügung, so der Manager weiter. Hürzeler erklärte: „Ich weiß, dass es zwei Fraktionen im Verein gibt: eine für mich, eine gegen mich.“ 

Im Verlaufe der Woche müssten Entscheidungen fallen. „Je nachdem, ob die Pläne des Vereins mit meinen zusammenpassen oder nicht, gehen wir gemeinsame oder getrennte Wege“, erläuterte der Spielertrainer. Er wies daraufhin, dass er schon vor Wochen anderweitige Angebote ausgeschlagen habe, weil er von einer Fortsetzung seines Vertrages ausgegangen sei. Hürzeler betonte, dass er immer „alles für den Verein investiert“ habe, sein Engagement beim DFB (er ist U20-Co-Trainer) habe seine Leistung beim FCP „in keinster Weise“ beeinträchtigt. In den kommenden Tagen sollen beim Dorfklub Entscheidungen fallen. Marcel Richter, seit einem halben Jahr Co-Trainer, beim FCP hat seine schon getroffen: Er beendet seine Tätigkeit mit sofortiger Wirkung.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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