Zehn Minuten reichen zum Sieg

Eintracht Karlsfeld gewinnt mit minimalem Aufwand gegen den SSV Eggenfelden 

Glückwünsche  für Fitim Raqi von Dominik Schäffer, Marco Juric, Leon Ritter und  Thomas Ettenberger
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Glückwünsche für den Torschützen (von links): Dominik Schäffer, Marco Juric, Leon Ritter und (ganz rechts) Thomas Ettenberger gratulieren Fitim Raqi (2.v.r.).

Zehn Minuten Fußball spielen, achtzig Minuten Ergebnis verwalten – auf diese einfache Formel lässt sich das Landesliga-Match der Karlsfelder Eintracht gegen die SSV Eggenfelden zusammenfassen. An dessen Ende stand ein 2:1 (2:0)-Erfolg für das Team des Trainerduos Jochen Jaschke und Sebastian Stangl.

Die Karlsfelder starteten furios. Thomas Ettenberger zwirbelte das Leder in den Eggenfelder Strafraum, wo Kopfballspezialist Michael Dietl und sein Sturmpartner Leon Ritter lauerten. Doch dann war es Dominik Schäffer, der am höchsten sprang und setzte die Kugel an den Pfosten setzte. Ritter setzte nach, der Ball landete schließlich vor den Füßen von Fitim Raqi. Genauer: vor seinem etwas schwächeren rechten Fuß. Der Fußball-Feinwerker nahm daher genau Maß und platzierte die Kugel haargenau in das rechte obere Tordreieck (1:0, 5.). Drei Minuten später wählten die Raqi eine einfachere Variante. Sein 30-Meter-Freistoß landete genau auf Kilian Cunis Kopf, Eggenfeldens Keeper Michael Pitscheneder konnte nur hinterherschauen, so schnell zischte der Ball an ihm vorbei (2:0, 8.). „Es war sehr heiß, die Partie gegen den TSV Dachau 1865 steckte uns noch in den Knochen“, versuchte Jaschke das weitere Geschehen zu ergründen.

Kurze Rückblende: Am Mittwoch zuvor waren die Dachauer in Karlsfeld zu Gast, im Rahmen des Sparkassencups. Klar, dass der Bayernligist der große Favorit war und die Partie gerade in der Halbzeit dominierte. Die Tore erzielten indes die klassentieferen Karlsfelder Außenseiter: Dominik Pöhlmann (1:0, 23.) und Thomas Ettenberger (2:0, 35.) vor der Pause, Pascal Sattelberger (3:0, 53.) und Dominik Schäffer (4:0, 81.) danach. „Je länger die Partie dauerte, umso sicherer fühlten wir uns“, berichtet Jaschke.

Doch der Erfolg kostete Kraft, die bei den spätsommerlichen Temperaturen am Samstag gegen Eggenfelden fehlte. „Die Abstände wurden zu groß, wir kamen nicht mehr in die Zweikämpfe“, schildert Jaschke das Geschehen ab Mitte der ersten Halbzeit. Zu diesem Zeitpunkt humpelte der Torschütze des ersten und Vorbereiter des zweiten Treffers vom Feld. Die Gäste witterten Morgenluft. Ein Eggenfelder Stürmer brach durch und lief auf Karlsfelds Keeper Dominik Krüger zu. Der blieb bis zum Schluss stehen und rettete in letzter Sekunde (30.) .

Schließlich musste Krüger doch einmal hinter sich greifen. Als Thomas Wohlmannstetter einen Strafstoß fehlerfrei ausführte. Cuni hatte zuvor einen Niederbayern zu Fall gebracht (2:1, 79.). Der Minimalwaufwand reichte, die Eintracht ist weiterhin Zweiter (34 Punkte) hinter dem SV Erlbach (35). Dritter ist nun der FCS Schwaig (30)

Am Freitag besuchen die Karlsfelder den 14. TSV Ampfing (19.30 Uhr).

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