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Der TSV Eintracht Karlsfeld bezwingt den TSV Dachau 1865 mit 2:1

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Gewaltgeschoss zum 1:0: Karlsfelds Marko Juric zieht mit dem Spann ab, die Dachauer Merlin Höckendorff (links), Triumf Gudaci und Dominik Schäffer (rechts) sehen das Unheil kommen.

Karlsfeld -Es war ein Testspiel, das Zuschauer verdient gehabt hätte. In einer phasenweise rasanten Partie setzte sich der Landesliga-Spitzenreiter TSV Eintracht Karlsfeld mit 2:1 (2:0) gegen den Bayernliga-Zehnten TSV Dachau 1865 durch, am Ende half Fortuna ein wenig mit.

Die Hausherren setzten ihre Gäste in der ersten Hälfte enorm unter Druck: Die Karlsfelder liefen ihre Gegenspieler schon in deren Strafraum an und provozierten immer wieder Ballverluste oder auch Ecken. Wie in der zweiten Minute, als Kubilay Celik einen scharfen Ball von der linken Eckfahne auf die Fünf-Meter-Linie passte, genau in den Fuß des heranstürmenden Marko Juric. TSV-Keeper Maximilian Mayer hatte bei Jurics Gewaltgeschoss keinerlei Chance (1:0, 2.). Celik war es auch, der schon nach 15 Minuten hätte erhöhen können. Von den Dachauern war bis auf einige Fernschüsse wenig zu sehen. Allerdings fehlte ihr Spielertrainer Fabian Lamotte wegen einer Zerrung. Torjäger Robin Volland kam erst nach der Pause zum Einsatz. Zudem musste Sebastian Brey seinen Einsatz schon nach 25 Minuten verletzt beenden. Die Hausherren waren hingegen mit ihrer derzeit wohl besten Elf in die Partie gegangen. Trainer Jochen Jaschke relativierte hinterher mit einem Augenzwinkern: „Wir haben so viele gute Fußballer, dass die Auswahl schwer fällt.“ Eines ist indes sicher: Ihr in der Rumpfsaison bester Angreifer, der zum FC Pipinsried abgewanderte Rene Gasteiger, scheint keine Lücke hinterlassen zu haben. Wie auch nach einer knappen halben Stunde zu sehen war: Die Bayernligisten versäumten es, eine Ecke mit einem Abschluss zu beenden. Karlsfelder konterte blitzschnell über Burkibar Cisse, der auf der rechten Seite davon stürmte und auf den mitgelaufenen Martin Schön ablegte (2:0, 28.). Die Dachauer hatten Glück, als Schön einen Flugkopfball an den Pfosten setze und Cisse den Nachschuss in den Nachthimmel donnerte (33.). An vielen Eintracht-Aktionen beteiligt: Winter-Neuzugang Pascal Sattelberger. „Ein Glücksgriff“, lobte Jaschke. Zur Pause tauschen er und sein Kollege Sebastian Stangl fast die halbe Mannschaft aus, die Lamotte-Truppe hatte nun klare Vorteile. Der auffällige Marcel Kosuch dribbelte sich zum Anschlusstreffer durch (2:1, 50.). Der Ausgleich lag in der Luft. Doch Volland traf nur die Latte (89.). Klar, dass Jaschke mit der Leistung seiner Jungs hochzufrieden war. Dachaus Sportlicher Leiter Ugur Alkan wischte das Ergebnis beiseite: „Wichtig ist, dass die Mannschaft die taktischen Vorgaben des Trainers automatisiert.“ Der ASV Dachau gewann am vergangenen Wochenende ein kurzfristig angesetztes Match bei der SpVgg Kammerberg mit 3:2 – der vierte Sieg im vierten Testspiel. Der TSV Jetzendorf verputzte den schwäbischen Bezirksliga-Dritten VfL

kho 

Quelle: Dachauer Rundschau

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