ASV und Eintracht spielten guten Fußball.

Eintracht Karlsfeld und ASV stoppen Freising

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Hielt erst die Freisinger in Schach und hätte gegen Traunstein fast getroffen: ASV-Rechtsverteidiger Korbinian Beck, hier zwischen Traunsteins Spielertrainer Yunus Karayün (links).

Dachau/Karlsfeld - Der Aufstiegsaspirant stolpert in Dachau und Karlsfeld – ASV-Serie hält, Eintracht knackt die 40-Punkte-Marke

Haben der TSV Eintracht Karlsfeld und der ASV Dachau die Bayernliga-Träume des SE Freising begraben? Am vergangenen Wochenende gewannen die Eintracht mit 2:0 (0:0) verdient gegen das Team des Domstädter Trainers Alex Plabst – ausgerechnet, denn Plabst kickte einst selbst im Eintracht-Trikot und trainierte den Verein auch in dessen letzten BOL-Saison. 

Vier Tage zuvor hatten sich der ASV Dachau und der SEF in einem taktisch geprägten Partie mit einem torlosen Remis getrennt. Für die beiden Landkreis-Landesligisten waren die Punkte gegen die Freisinger Nachbarn Gold wert. Vor allem für die Eintracht, die mit dem Sieg die berüchtigte 40-Punkte-Hürde übersprungen hat. 

Schon vor Wochen prophezeite Eintracht-Coach Jochen Jaschke: „40 Punkte sollten zum Klassenerhalt reichen.“ Jaschke und sein Kollege Sebastian Stanglmayr hatten ihre Schützlinge darauf eingeschworen, Freisings Torjäger Andreas Hohlenburger (24 Tore) an die Kandare zu nehmen – die Dreierkette mit Thomas Oswald, Lukas Regmann und Fabio Palermo erledigte den Job hervorragend. Regmann hatte sogar Zeit, sich bei Standards nach vorne zu schleichen. Mit Erfolg: 

Bei einem Freistoß von Fitim Raqi war der lange Verteidiger zur Stelle (1:0, 68.). Dominik Leisch versetzte den Freisinger Aufstiegsträumen einen weiteren Schlag (2:0, 90.+2). Das Plabst-Team rangiert auf Platz drei, mit zwei Zählern Rückstand auf den Zweiten Deisenhofen. Die Eintracht ist Neunter (41 Punkte) mit 14 Zählern Vorsprung auf den obersten Releganten SB Chiemgau Traunstein. Die Oberländer waren am Samstag beim ASV Dachau zu Gast. Die personell erheblich geschwächte Mannschaft von Coach Steven Zepeda – so wird Maximilian Kreitmair nach seinem doppelten Bänderriss bis zum Sommer ausfallen – war stark gestartet, mit guten Chancen für Korbinian Beck (3.) und Milos Kobilarov (20.). 

Allerdings deuteten die Gäste auch an, dass sie gefährlich werden könnten. Nach der Pause war die Partie durch viele Mittelfeld-Zweikämpfe und Ballverluste geprägt, so dass das 0:0 völlig in Ordnung ging. Zepeda verwies auf die vielen Verletzten, war aber dennoch zufrieden: „Wir haben wieder zu Hause zu Null gespielt. Unsere letzte Heimniederlage liegt sogar schon sechs Monate zurück.“ Der ASV Dachau ist weiterhin Sechster (45 Punkte). 

Am kommenden Samstag geht die Reise zum SB Rosenheim (14 Uhr), die Eintracht fährt am Sonntag zum SV Erlbach (15 Uhr).

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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