Sieg beim Tabellenvorreiter

Eintracht Karlsfeld auf Weihnachtsmeisterkurs

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Ivan Ivanovic

Karlsfeld - Der TSV Eintracht Karlsfeld dreht in Holzkirchen die Partie.

Der TSV Eintracht Karlsfeld wird mindestens auf Platz zwei der Landesliga Südost überwintern. 

Vielleicht wird daraus sogar eine „Weihnachtsmeisterschaft“. Die Chance dazu ist vorhanden, denn am vergangenen Samstag siegte das Team des Trainerduos Jochen Jaschke und Sebastian Stangl mit 3:1 beim TuS Holzkirchen, nach einem 0:1-Halbzeitrückstand. „Wir kamen schlecht in die Partie“, analysierte Stangl nach dem Match, „auf dem schweren Geläuf taten sich unsere technisch starken Spieler schwer.“ Allerdings ließen sich die Karlsfelder von den abstiegsbedrohten Hausherren auch hinten reindrängen. „Wir setzten auf Konter“, erklärte Stangl. 

Daher hatten Jaschke und er auf ein defensives 4-5-1 gesetzt. Nach einer halben Stunde verfehlte indes TuS-Stürmer Christopher Korkor nur knapp Dominik Krügers Kasten, kurz darauf fischte Karlsfelds Keeper einen Freistoß des früheren Unterföhringers Daniel Höpfinger aus dem Winkel (31.). Gegen einen 20-Meter-Hammer des gleichfalls Bayernliga-erfahrenen Sean Erten war Krüger allerdings machtlos. (1:0, 35.). „Wir mussten reagieren“, erzählt Stangl. Andre Gasteiger rückte an die Seite von Martin Schön, die komplette Mannschaft griff nun früher an. Die Folge: Die erste Chance durch einen Schön-Kopfball kurz vor der Halbzeit (44.). Nach einer motivierenden Pausenansprache machten die Karlsfelder ernst. Vor allem über ihren schnellen Rechtsaußen Kubilay Celik. Die Vorgabe der Trainer: Er und Gasteiger sollten nun Eins-gegen-Eins-Duelle suchen. Gesagt, getan. Celik trickste seinen Gegenspieler aus, zog davon und schoss aus zehn Metern von halbrechts ein (1:1, 53.). 

Nun hatte die Eintracht Blut geleckt, der Tabellenführer wollte mehr. Der 19-jährige Verteidiger Ivan Ivanovic war es, der die Karlsfelder in Führung köpfte, nach einem perfekten Freistoß von Fitim Raqi (1:2, 60.). Schön machte nach einem weiteren Solo Celiks alles klar (1:3, 78.). Vor dem Jahresausklang hat der TSV Eintracht Karlsfeld drei Punkte Vorsprung auf den TSV Erlbach (verlor in Töging) und fünf auf den Dritten SV Hallbergmoos (Remis gegen Grünwald). 

Am kommenden Samstag ist der Achte Kirchheimer SC in Karlsfeld zu Gast (13 Uhr). „Der KSC liegt uns nicht sonderlich“, gibt sich Stangl zurückhaltend. „Es wäre super, wenn uns einige Fans anfeuern würden.“

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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