Nur Jetzendorf punktet

Eintracht-Siegesserie reißt, ASV wartet weiter auf ersten Sieg

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Ludwig Dietrich (Nummer 15) sorgte in Jetzendorf für den vierten Punkt in der Landesliga Südwest.

Jetzendorf/Dachau/Karlsfeld  - Nur Jetzendorf punktet

Die Bilanz der regionalen Landesligaklubs fiel am vergangenen Wochenende gemischt aus: Der TSV Jetzendorf holte in letzter Minus ein Remis auf eigenem Platz gegen den TuS Geretsried. 

Zeitgleich musste der TSV Eintracht Karlsfeld seine erste Niederlage in der neuen Saison kassieren, ein klares 0:3 beim Kirchheimer SC. Knapper fiel das Ergebnis im Sepp-Helfer-Stadion aus: 0:1 unterlag der ASV Dachau dem SB Chiemgau Traunstein. In Jetzendorf war es ein Karlsfelder, der für den vierten Punkt im fünften Landesligaspiel der Ilmtaler: Ludwig Dietrich drückte die Kugel im Fünf-Meter-Raum-Getümmel über die Linie zum 1:1 (88.). 

In der Schlussminute hätte der 18-jährige Nico Huber sogar den Siegtreffer erzielen können, doch er legte quer auf Seppi Keimel, der allerdings im Abseits stand (90.). Die Gäste waren nach einem Doppelfehler der Hausherren durch Srdan Ivkovic in Führung gegangen (33.), der Mittelstürmer setzte einen Kopfball an die Latte (42.). Die Geretsrieder hielten das Tempo hoch, erst nach der Pause hatten sich die Hausherren darauf eingestellt und drängten auf den Ausgleich. Spielertrainer Alexander Schäffler, der erstmals wieder 90 Minuten durchspielte, schnaufte hinterher durch: „Hier hat jedes Spiel Relegationscharakter. Die Punkteteilung ist gerecht.“ In Dachau waren die Gesichter nach der dritten Niederlage (und zwei Remis) lang. 

ASV-Coach Steven Zepeda seufzte: „Jedes Mal dieselbe Leier. Wir nutzen unsere Chancen nicht und erhalten ein dummes Gegentor.“ Diesmal nach einer Ecke von links stand Srdan Ivkovic am langen Pfosten goldrichtig (0:1, 37.), David Dworsky verletzte sich dabei so schwer, dass er ausgewechselt werden musste. Wieder mit dabei: „Comeback-Kid“ Maximilian Kreitmair, mit einem Verband am mehrfach geschädigten rechten Knie. In der 68. Minute musste der Traunsteiner Julian mit Gelb-rot vom Feld, die Stadtwälder erarbeiteten sich in der Folge zwar zahlreiche Chancen, ohne jedoch Jubeln zu können. Auch in Karlsfeld trug man Trauer: Schon nach einer halben Stunde lag das Team der Spielertrainer Jochen Jaschke und Sebastian Stangl mit 0:2 zurück, nach Treffern von Sebastian Zielke (18.) und Fabian Löns (33.). Die beste Eintracht-Chance hatte und vergab Philip Lorber mit einem Kopfball (40.). In der Schlussminute erhöhten die Kirchheimer durch Ricardo Jacobi per Foulelfmeter auf 3:0 (90.). 

Am Freitag muss der ASV, der nun auf dem vorletzten Platz rangiert, bei einem der Landesliga-Südost-Meisterschaftsfavoriten SE Freising antreten (19.30), eine halbe Stunde später ertönt der Anpfiff beim Ligazweiten in der Karlsfelder Jahnstraße, wenn dort der FC Passau zu Gast ist. Der Südwest-14. TSV Jetzendorf fährt am Samstag zum Schlusslicht SpVgg Kaufbeuren (16 Uhr).

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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