Karlsfeld bleibt Tabellenführer

Die Eintracht trennte sich mit 1:1 vom SB Chiemgau Traunstein

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Ein hartes Stück Arbeit war das Karlsfelder Remis gegen den SB Chiemgau, wie man hier am Zweikampf zwischen dem Torschützen Dominik Pöhlmann (rechts) und Gäste-Torjäger Goran Pivkovic sehen kann.

Karlsfeld - Mit dritten Remis weiter Erster

Der TSV Eintracht Karlsfeld ist weiterhin Tabellenführer der Landesliga Südost. 

Obwohl das Team des Trainerteams Jochen Jaschke und Sebastian Stangl sich mit einem 1:1 (1:0) gegen den Zehnten SB Chiemgau Traunstein zufrieden geben mussten – wie auch schon in den beiden Vorwochen gegen Waldkirchen und Erlbach. Dominik Pöhlmann hatte die Eintracht in Führung geköpft (33.), Ünal Tonut mit einem Flatterball für den gerechten Ausgleich gesorgt (53.). 

Fabian Schäffer musste die Partie nach zwei (harten) gelben Karten vorzeitig beenden (83.) Über 90 Minuten war kein Unterschied zwischen dem vermeintlichem Spitzenteam und der gefühlten Mittelfeldmaus zu sehen. Stangl wusste, warum: „Die obere Ligahälfte schiebt sich immer weiter zusammen.“ Tatsächlich unterscheiden sich Platz eins und zehn nur durch sechs Punkte. Es könnten wohl neun Zähler sein, wenn Pöhlmann in der Anfangsphase ein Duell mit SB-Tormann Ilija Tomic für sich entschieden hätte oder Andre Gasteiger seinen 14-Meter-Schuss nur wenige Zentimeter weiter nach links gezogen hätte (4.). Allerdings hatten auch die Gäste durch ihren Mittelstürmerhünen Goran Divkovic ein Riesenchance (11.). Bis zur Pause ging es munter weiter: Gasteiger zog nach einer Balleroberung von links in den Strafraum und zog aus 15 Metern ab (22.). Ein Tor lag in der Luft. Pöhlmann erzielte es schließlich mit einem platzierten Kopfball vom Elfmeterpunkt, nach einer gefühlvollen Flanke von Linksverteidiger Lukas Regman (1:0, 33.). Dank Dominik Krüger blieb es bei der Halbzeitführung – der Karlsfelder Keeper reagierte überragend, als Ünal einen Schuss aus kürzester Entfernung auf den Eintracht-Kasten abfeuerte (40.). 

Nach der Pause wendete sich das Blatt. Die Gäste attackierten nun sehr früh und eroberten immer wieder Bälle tief in der Karlsfelder Hälfte. Divkovic feuerte aus 14 Metern einen Volley-Warnschuss ab, der nur knapp über die Querlatte strich (50.). Drei Minuten später fielen sich die Gäste in die Arme: Der ungedeckte Tonut feuerte einen angeschnittenen Ball aus 17 Metern ab, Drall und Wind platzierten das Leder genau ins linke obere Eck (1:1, 53.). Bis zum Schluss hatten die Gäste Feldvorteile, insbesondere nach Schäffers Ampelverweis. Stangl wirkte nach dem Abpfiff halbwegs zufrieden. Dass der bisherige Zweite Erlbach schon wieder gepatzt hatte (0:2 gegen Kirchheim), wusste der Eintracht-Coach zu diesem Zeitpunkt noch nicht. 

Am kommenden Freitag besuchen die Karlsfelder die SE Freising unter Coach Alex Plabst (19.30 Uhr).

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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