Nicht übers Remis hinaus ...

Eintracht verpennt Auswärts-Dreier

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Rettete der Eintracht einen Punkt beim Vorletzten: Tormann Dominik Krüger.

Karlsfeld - Die Karlsfelder kommen beim Vorletzten nicht über ein Remis hinaus, sind aber trotzdem Landesliga-Erster.

Eintracht-Coach Jochen Jaschke wollte sich nach dem 1:1 (1:1) beim Landesliga-Vorletzten TSV Waldkirchen nicht zum Auswärtspunkt gratulieren lassen. 

Seine Begründung: „Waldkirchen ist das mit Abstand schwächste Team, mit dem wir es bisher zu tun hatten.“ Doch die Kicker aus dem Bayerwald können kämpfen – im Gegensatz zur Eintracht am vergangenen Wochenende. 

Die Karlsfelder Malaise ging schon bei der Busfahrt in den Landkreis Freyung-Grafenau los. Jaschke berichtet: „Am Flughafen München standen wir eine gute Dreiviertelstunde im Stau.“ Das Team traf erst kurz vor Spielbeginn ein – die Gastgeber stimmten zwar einer zehnminütigen Verschiebung des Anpfiffs zu. „Dennoch haben wir die Anfangsphase voll verpennt“, ärgerte sich Jaschke. Schon nach neun Minuten durften die Waldkirchner nach einem Sonntagsschuss jubelnd, den Philip Autengruber genau ins Kreuzeck setzte (1:0, 9.). Einer der Gründe, dass der Teenager frei zum Abschluss kam: Die Zuordnung passte nicht. Die Eintracht mussten auf ihren Abwehrorganisator Thomas Oswald verzichten – der 29-Jährige war Vater geworden. Gleich darauf rettete Tormann Dominik Krüger in höchster Not (21.). Paolo Albanese kratzte die Kugel gleich darauf von der Linie (23.). Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Startelf-Debütant Lennart Siegburg (30.). 

„Vermutlich eine Zerrung“, erzählt Jaschke. Er und sein Kompagnon bauten das Team um: Der eingewechselte Philipp Lorber ergänzte die Dreier- zur Viererkette. Immerhin war auf Torjäger Andre Gasteiger Verlass: Der Feinfuß hämmerte einen 24-Meter-Freistoß direkt unter die Latte (1:1, 34.). Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Die Hausherren bemühten sich nach Kräften, ihre Gäste nicht. „Es war kein Aufbäumen zu sehen, keine Bereitschaft als Sieger vom Platz zu gehen“, schüttelt Jaschke den Kopf. Dass der TSV Eintracht Karlsfeld nach der schwächsten Saisonleistung trotzdem alleiniger Tabellenführer ist, haben sie einer Heimniederlage des bis dahin punktgleichen SV Erlbach zu verdanken: Die Ostbayern verloren mit 3:4 gegen den TuS Holzkirchen, trotz einer 2:0- und 3:2-Führung. 

Am kommenden Samstag empfangen die Karlsfelder den Landesliga-Elften SB Chiemgau Traunstein, der heuer vom ehemaligen Regionalliga-Fußballlehrer Rainer Elfinger gecoacht wird.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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