Fußball 

Eintracht ist weiterhin Zweiter

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Hatte zweimal Pech gegen seinen Ex-Klub: Eintracht-Stürmer Martin Schön.

Freising/Karlsfeld - Eintracht verschläft in der Savoyer Au zweimal die Anfangsphase, ist aber weiterhin Zweiter.

Ausgerechnet Alex Plabst, der frühere Karlsfelder Stürmer, Spielertrainer und Coach, sorgte dafür, dass die Eintracht nicht mehr die Tabelle der Landesliga Südost anführt. Der Grund: Der Röhrmooser hatte seinem Team einen schnellen Start verordnet, wohl wissend, dass die Weiß-Blauen oft eine gewisse Zeit benötigen, um in eine Partie zu finden; auch nach der Pause. Die Folge: Nikolai Davydov erzielte das frühe 1:0 für die Hausherren (12.), das 2:0 durch Domagoj Tiric fiel unmittelbar nach dem Seitenwechsel (48.). „Wir haben zweimal die Anfangsphase verpennt“, ärgerte sich Eintracht-Trainer Jochen Jaschke später. Tatsächlich hätte Davydov schon nach fünf Minuten einnetzen können. Jaschke analysierte: „Wir hatten die ersten 20 Minuten richtig Probleme.“ Eine Umstellung brachte Abhilfe und die erste gefährliche Situation auf der anderen Seite – ein Kopfball von Philipp Lorber, den SEF-Keeper Patrick Negele jedoch abwehren konnte (30.). Kurz vor dem Pausentee hätte Martin Schön den Ausgleich erzielen müssen, zielte indes knapp am Pfosten vorbei (44.). 

Die Mannen von Jaschke und dessen Kompagnon Sebastian Stangl hatten sich in der Kabine einiges vorgenommen, das Team von Plabst offensichtlich auch. Ein weiter Pass reichte, um die Eintracht-Abwehr auszuhebeln – Tiric besiegte im Eins-gegen-Eins den ansonsten fehlerfreien Dominik Krüger. Pechvogel des Tages war Martin Schön: Der schnelle Stürmer – der vor einem Jahr eine Halbsaison sein Glück in Freising versucht hatte – wollte schon jubeln, als ein Verteidiger der Gastgeber den Ball kurz vor der Linie wegstupsen konnte (50.).

 Jaschke wollte sich dennoch nicht über die Niederlage beklagen. Zum einen, weil die Freisinger noch zwei gefährliche Konter fuhren, zum anderen, weil er fand, dass seinem Team „der Biss gefehlt“ hätte. Der TSV Eintracht Karlsfeld ist dennoch Landesliga-Zweiter mit einem Zähler Rückstand auf den SV Erlbach. Am Samstag, 19. Oktober, 13 Uhr, kommt der Tabellen-13. SV Sturm Hauzenberg nach Karlsfeld.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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