Eishockey

Wikinger gegen Haie

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Wikinger-Keeper Philip Reinshagen rettete seinem Team im Derby gegen Mering einen Punkt.

Egenburg - Mit einem blauen Augen davon gekommen sind die Egenburger Wikinger in ihrem Derby gegen die Meringer Haie.

Nach dem ersten Drittel lagen die Nordmänner schon 0:3 zurück, im zweiten Drittel hieß es immer noch 1:4. Die Meringer hätten noch deutlicher führen können, wäre nicht Egenburgs Keeper Philip Reinshagen gewesen: Mit hervorragenden Paraden hielt er sein Team im Spiel, nach sechs Minuten wehrte er sogar einen Penalty ab. Doch die Überlegenheit der Haie war unverständlich, denn die Wikinger um Spielertrainer Daniel Glas waren technisch und taktisch das bessere Team. Doch vielleicht waren sich die Gelb-Blauen ihrer Sache zu sicher: Im Hinspiel hatten sie die Lechrainer mit 7:1 förmlich vom Eis gefegt. Zudem konnten die Meringer nur sieben Feldspieler aufbieten. „Irgendwann müssen die doch müde werden“, meinte Betreuer Sepp Naßl nach dem ersten Drittel.

Die Müdigkeit der Gegner brachte Vorteile

Nach der zweiten Pause war es denn soweit: Einige Haie konnten kaum noch ihre Flossen gerade halten, binnen fünf Minuten glichen die Wikinger auf 4:4. Die Torschützen waren Georg Oberrieser, Julius Gabele (2) und Johann Lampl. Zudem vergaben die gelb-blauen Puckjäger vier weitere hundertprozentige Chancen. In den Schlussminuten rafften sich die Meringer noch einmal auf und belagerten den Egenburger Kasten. Allerdings ohne zählbaren Erfolg. Die Wikinger rangieren weiterhin auf Platz vier, der Einzug in die Playoff-Runde ist ihnen sicher.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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