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Eintracht weiter auf Landesligakurs

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Das Tor des Tages: Fitim Raqi überwindet Keeper Christoph Morber (links), rechts Jetzendorfs Stefan Nefzger. © Kramer

Karlsfeld besiegt den TSV Jetzendorf mit 1:0 und setzt sich in der Berzirksliga weiter ab. Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten FC Erding beträgt drei Punkte.

Nach dem Abpfiff tanzten die Eintracht-Kicker ausgelassen auf dem Jetzendorfer Rasen: Das 1:0 (0:0) auf dem Platz des vormaligen Titelfavoriten fühlte sich offenbar schon wie die Meisterschaft an. Doch der Karlsfelder Coach Luigi Marseglia bremste seine Schützlinge verbal ein: „Wir haben immer noch sieben Spiele vor uns.“

Sehenswerter Treffer zum Sieg

Das Tor des Tages erzielte Fitim Raqi, der im entscheidenden Augenblick einen Schritt schneller war als sein Gegenspieler Stefan Nefzger und die Kugel aus spitzem Winkel am herausstürzenden Christoph Morber in den Jetzendorfer Kasten einschob (0:1, 49.).

Eine starke Defensivleistung

Beide Teams hatten sich ab der ersten Minute einen verbissenen Kampf geliefert – wobei sich die Eintracht durch Fabian Schäffer (20.) und Raqi (23.) die etwas besseren Chancen erarbeitete. Nach dem Führungstreffer webten die Marseglia-Schützlinge einen dichtes Defensivnetz, in dem sich die Truppe von Harald Maier immer wieder verfing. Auch neutrale Zuschauer wie ASV-Co-Trainer Bernhard Ahammer waren beeindruckt von der taktischen Disziplin der Karlsfelder.

Karlsfelder verpasst Vorentscheidung

Der Druck der Hausherren wuchs, ihr Edeltechniker Markus Kurzhals versuchte es schließlich mit einem Fernschuss (55.). Es blieb die beste Szene der Gastgeber in Halbzeit zwei. Die Gäste setzten nun einige gefährliche Konter, meist über den umsichtigen Thomas Ettenberger und den pfeilschnellen Michael Dietl. Der Stoßstürmer hätte den Sack fast zugemacht, doch Morber reagierte phänomenal (69.).

Schlechte Chancenverwertung beim TSV Jetzendorf

In den Schlussminuten setzte Maier mit dem lange verletzten Alexander Schäffler und Tobias Hellfritzsch alles auf eine Karte – indes der Erfolg blieb ihm versagt. „Wir machen einfach keine Tore“, klagte der TSV-Vorturner.

Verdienter Sieg mit Luft nach oben

Marseglia blieb kühl, sprach zwar von einem „verdienten Sieg“, kritisierte sein Team aber auch: „Wir hätten das Spiel viel früher entscheiden müssen.“ Die Eintracht ist Tabellenführer mit drei Punkten Vorsprung auf den FC Erding. Dessen Trainer Rainer Elfinger war unter den Beobachtern und gab überraschend bekannt, dass er den FCE zum Saisonende verlassen werde. Den kolportierten Rückzug der umstrittenen Sponsorin Silvia Kuhmann wollte Elfinger nicht kommentieren. Am kommenden Samstag ist der Liga-Vierte SV Sulzemoos in Karlsfeld zu Gast (15 Uhr)

kho

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