FC Pipinsried besiegt den Pokalfinalisten TSV Aubstadt mit 3:2

Ein Traumtor im letzten Regionalliga-Heimspiel

Verbeugung vor den FCP-Fans: Albano Gashi widmet seinen Siegestreffer dem Anhang und erhält  Streicheleinheiten von Halit Yilmaz und Jakob Zitzelsberger (hinten).
+
Verbeugung vor den FCP-Fans: Albano Gashi widmet seinen Siegestreffer dem Anhang und erhält Streicheleinheiten von Halit Yilmaz und Jakob Zitzelsberger (hinten).

Der FC Pipinsried hat am Dienstag Abend sein letztes Regionalliga-Heimspiel gegen den TSV Aubstadt mit 3:2 (1:1) gewonnen. Die Kicker von Coach Andreas Pummer und ihre Gäste aus der Rhön, die am 21. Mai im BFV-Pokalfinale gegen den FV Illertissen antreten, boten den 178 zahlenden Zuschauern eine phasenweise rassige Partie mit vielen Torszenen auf beiden Seiten. 

FCP-Präsident Roland Küspert freute sich nach dem Abpfiff: „Von unseren Toren war eines schöner als das andere.“ In Führung gingen indes die Aubstädter durch ihren Goalgetter Patrick Hofmann nach einem Pipinsrieder Zuordnungsfehler (0:1, 27.). Der gelb-blaue Torjäger Marvin Jike hatte den Ausgleich aus dem Fuß (30.), Defensivmann Jannik Fippl machte es mit einem Bauernspitztreffer genau vom Strafraumrand besser (1:1, 45.).

„Genau zum richtigen Zeitpunkt“, merkte Küspert an. Nach dem Seitenwechsel drängten die Unterfranken auf den Dreier, die Hausherren verlegten sich auf Konter. Lucas Schraufstetter (63.) und Pablo Pigl (69.) schlossen zwei dieser Gegenstöße noch zu unentschlossen ab. Bei seinem nächsten Sturmlauf zielte Pigl dafür genauer (2:1, 74.). Es war der Auftakt zu einem offenen Schlagabtausch in der Schlussphase. Der eingewechselte Pipinsrieder Innenverteidiger Alexander Langen sorgte für unnötige Spannung, als er den gleichfalls eingewechselten Joshua Endres im Pipinsrieder Strafraum umsäbelte. Der frühere Zweit- und Drittliga-Profi Christopher Bieber trat am Elfmeterpunkt an, FCP-Keeper Alexander Eiban hatte mit dem schwach geschossenen Penalty jedoch kein Problem (84.). Keine 60 Sekunden später traf Bieber doch noch, aus spitzem Winkel, Langen kam erneut zu spät (2:2, 85).

Es war Albano Gashi, der für das Pipinsrieder Happy End sorgte: Der Feinfuß zog aus 30 Metern ab und hämmerte die Kugel genau unter die Latte – fast eine Kopie seines Traumtors gegen die SpVgg Bayreuth wenige Tage zuvor (3:2, 87.). „Mit diesem Sieg hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet“, bekannte Küspert nach dem Abpfiff. Zumal die Unterfranken mit allen Topleuten nach Pipinsried gereist waren. Pummer war sehr zufrieden: „Es war wichtig, im letzten Heimspiel drei Punkte einzufahren.“ Die 0:3-Pleite bei der SpVgg Greuther Fürth vier Tage zuvor hatte den 39-Jährigen mächtig gewurmt. Die allerletzte Partie der Saison bestreitet der FC Pipinsried am Samstag, 21. Mai, beim SV Wacker Burghausen (14 Uhr).

Kommentare