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FC Pipinsried und TSV 1860 Rosenheim trennen sich torlos

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FCP-Ersazkeeper Soma Orban kam zu seinem vierten Einsatz und hielt den Kasten sauber.
FCP-Ersazkeeper Soma Orban kam zu seinem vierten Einsatz und hielt den Kasten sauber. © Kramer

Der FC Pipinsried bleibt unter seinem Trainer Andreas Pummer auch im dritten Spiel ungeschlagen. Beim Regionalligaschlusslicht TSV 1860 Rosenheim holten die Pipinsrieder am Dienstag Abend einen Punkt dank eines torlosen Unentschieden.

Der neue Coach wirkte indes nicht sonderlich zufrieden, er hatte wohl auf den dritten Dreier gehofft. Indes die Hausherren, die zuletzt zwei Siege und ein Remis erzielen konnten, erwiesen sich als der erwartet unangenehme Gegner. Die eiskalten Temperaturen und der tiefe seifige Bode taten ein übriges. Der FCP war ohne Alexander Eiban angereist, der Stammkeeper hatte sich am Montag Abend beim Abschlusstraining an der Achillessehne verletzt. Eibans Stellvertreter Soma Orban machte seine Sache gut, von einem Stockfehler in der Anfangsphase abgesehen.

Peter Guinari (WM-Quali) und Lukas Schraufstetter (Platzverweis in Augsburg) kehrten in die Startelf zurück, ebenso Faton Dzemailji (Ampelkarte gegen Heimstetten). Pummer setzte auf ein variables 5-3-2. Doch echte Torchancen blieben auf beiden Seiten rar. Lucas Schraufstetter zog aus 18 Metern vorbei (6.). Rosenheims Mittelfeldkopf Linor Shabani prüfte Orban mit einem 30-Meter-Freistoß (38.). Die beste Gelegenheit der gesamten Partie bot sich FCP-Torjäger Serhat Imsak kurz vor der Pause, als er eine Flanke von Dominik Wolfsteiner per Kopf Richtung Rosenheimer Kasten umlenkte; die Kugel strich nur Zentimeter am langen Pfosten vorbei (45.+2).

Beide Teams kämpften auch nach der Pause verbissen um Vorteile. Bemerkenswert: Kein einziger Pipinsrieder Spieler fing sich dabei eine Gelbe Karte ein. Im Gegensatz zu den Gastgebern, die viermal die Plastikkarte sahen. Pummer hatte nach den beiden Ampel-Verweisen in Eltersdorf (gegen Yannik Fippl und Daniel Jelisic) angekündigt, „Maßnahmen“ ergreifen zu wollen. Offenbar haben diese gewirkt. Als Schraufstetter im gegnerischen Fünf-Meter-Raum stürzte, forderten die Pipinsrieder einen Strafstoß, Referee Maximilian Riedel war anderer Meinung (74.) Der FCP-Coach wollte sich mit dem Remis indes nicht zufrieden geben und wechselte in der Schlussphase mit Eren Emirgan und Marian Knecht zwei frische Angreifer ein. Am Ergebnis änderte sich nichts mehr.

Pummer zog das Positive aus dem Spiel beim Regionalliga-Schlusslicht: „Wir haben in drei Spielen sieben Punkte geholt.“ Der FCP ist auf Rang zwölf geklettert. Am Samstag soll der VfB Eichstätt in der NAT-Arena antreten (14 Uhr). Die Inzidenzlage könnte aber einen Strich durch diese Rechnung machen.

kho

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