FC Pipinsried unterliegt dem bisher sieglosen FC Memmingen

Michael Dausch (rechts)  und Pipinsrieder Co-Trainer Nikola Jelisic
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Der FC Pipinsried stolperte am Samstag über den bisher sieglosen FC Memmingen - stellt der früheren Zweitliga-Profi Michael Dausch (rechts) dem Pipinsrieder Co-Trainer Nikola Jelisic ein Bein.

Der Regionalliga-Rückkehrer FC Pipinsried scheint nun auf dem Boden der Tatsachen angelangt zu sein. Am Samstag Nachmittag unterlag das Team des Trainers Andreas Thomas dem zuvor sieglosen FC Memmingen mit 1:2 (0:1). Vier Tage zuvor hatten die Pipinsrieder in Eichstätt ihre erste Niederlage kassiert, nach einem furiosen Start in den ersten fünf Partien.

Die Memminger gingen sehr früh in Führung: ihr Stürmer Roland Wohnlich schob aus spitzem Winkel ein, in der Pipinsrieder Defensive stimmten die Zuordnung nicht (0:1, 3.). „Das frühe Tor hat den Memmingern in die Karten gespielt“, ärgerte sich der spielende Co-Trainer Nikola Jelisic nach dem Abpfiff. Denn nun konnten die Gäste ein Abwehrbollwerk mit acht bis neun gut gestaffelten Kickern aufbauen. „Wir taten uns fast noch schwerer als gegen Eichstätt“, fuhr Jelisic fort. Tatsächlich brachten es die Pipinsrieder im gesamten Spiel nur auf vier bis fünf nennenswerte Torchancen, scheiterten aber jedes mal an ausgezeichneten FCM-Schlussmann Mustafa Özhitay. Als Wohnlich nach einer guten Stunde erneut zuschlug, schien die Partie endgültig entschieden (0:2, 66.).

Erst in den letzten zehn Minuten der regulären Spielzeit machten die Gelb-Blauen richtig Druck und durften endlich jubeln: Serhat Imsak hielt seinen Kopf in eine scharfe Flanke vom Dominik Schröder und lenkte das Leder ins Memminger Netz (1:2, 89.). Es war Imsaks erster Treffer für den Dorfklub. Fast hätten die Gelb-Blauen noch den Ausgleich erzielt, aber Dominic Schraufstetter scheitere zweimal aus kurzer Distanz. „Wäre das Tor zehn Minuten früher gefallen, hätten wir das Spiel womöglich noch gedreht“, ärgerte sich FCP-Teammanager Tarik Sarisakal hinterher. Bei den Pipinsriedern fehlte Torjäger Pablo Pigl wegen einer Grippe. „Pablo hätte uns heute sehr geholfen“, sagte Sariskal. Die Memminger mussten dafür auf ihren „Star“, den früheren Löwen Timo Gebhard, verzichten.

Am Freitag Abend werden die Gelb-Blauen versuchen, einen Punkt beim FC Bayern 2 zu ergattern (19 Uhr).

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