FCP scheitert im Pokal  

Regionalligist FC Pipinsried unterliegt dem Bayernligisten FC Deisenhofen mit 3:4 im Elfmeterschießen

Yannik Fippl
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Pechvogel am Penalty-Punkt: Yannik Fippl schoss zwar platziert, Deisenhofens Keeper hatte aber die Ecke geahnt.

Der Regionalligist FC Pipinsried schied am Dienstag Abend aus dem diesjährigen Totopokal-Wettbewerb aus.

Beim Bayernligisten FC Deisenhofen zog der Dorfklub mit 3:4 im Elfmeterschießen den Kürzeren. Nach der regulären Spielzeit stand es 0:0.

Der Held des Abends war der 20-jährige Deisenhofener Kreisliga-Keeper Michael Loroff, der die Elfmeter von Jannik Fippl und Eren Emirgan parierte und selber einen Penalty verwandelte. Sein Pipinsrieder Torwartkollege Julian Kirr wehrte immerhin einen Strafstoß ab.

FCP-Coach Andreas Thomas hatte wie erwartet seine Anfangself kräftig durcheinander gewirbelt und neben den drei schon genannten Kickern auch Wirbelwind Paolo Cipolla und Abwehrmann Marc Koch gebracht. Zudem kehrte der zuletzt angeschlagene Peter Guinari in die Startelf zurück. Von den Stammkräften kamen anfänglich nur Dominik Wolfsteiner, Albano Gashi, Dominik Schröder und Serhat Imsak zum Einsatz. Die Bank war mit Benjamin Kauffmann, Nikola Jelisic sowie Tormann Soma Orban sehr dünn besetzt. Der Rest des Kaders war krank geschrieben oder beruflich verhindert.

Deisenhofens Coach Hannes Sigurdsson setzte auf eine simple Methode: hinten mauern, vorne auf Fehler lauern. So wie auch der VfB Eichstätt und der FC Memmingen in der vergangenen Woche bei ihren Siegen gegen den Dorfklub. Die Pipinsrieder Not-13 mit dieser Taktik nicht besser zurechtkam als die Stammelf. Zumal sich Kirr einen kapitalen Bock leistete, als er im Fünf-Meter-Raum einem langen Pass quer vor seinem leeren Gehäuse spielte. Der Deisenhofener Torjäger Michael Bachhuber sprintete auf den Ball zu, verpasste ihn aber um eine Schuhspitze (29.).

Zur Pause nahm Thomas Cipolla und Imsak aus dem Spiel und brachte Kaufmann und Jelisic. Letzterer erarbeitete sich durch ein Solo die größte Pipinsrieder Chance, als er sich durch Deisenhofener Abwehrreihen dribbelte aber schlussendlich an Loroff hängen blieb (83.). Der FCP hatte in der Nachspielzeit Glück, da Bachhuber nur den Innenpfosten traf (90.+1).

Vom Elfmeterpunkt erfolgreich waren die Routiniers Kauffmann, Gashi und Jelisic – zu wenig für die nächste Pokalrunde.

Am gestrigen Freitag Abend traf der FC Pipinsried im Grünwalder Stadion auf den den souveränen Regionalliga-Spitzenreiter FC Bayern München 2. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe der Dachauer Rundschau.

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