Der Dorfclub verliert mit 1:2 gegen die SpVgg Bayreuth

FC Pipinsried knapp an der Sensation vorbei

Albano Gashi
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Albano Gashi (links) hat Bayreuths Kapitän Benedikt Kirsch ins Leere laufen lassen und nimmt Maß für den Pipinsrieder Anschlusstreffer.

Viel hat nicht gefehlt und der FC Pipinsried hätte am Mittwoch Abend ein Unentschieden gegen den Regionalliga-Tabellenführer SpVgg Bayreuth geholt.

„Ein, zwei Minuten mehr vielleicht“, spekulierte FCP-Trainer Andreas Pummer. Denn im Schlussdrittel der Partie spielte der Dorfklub die Profis aus Oberfranken regelrecht an die Wand, nach dem Anschlusstreffer von Albano Gashi (1:2, 72.). Doch die Sensation blieb aus, stattdessen blieb es beim 1:2 (0:2) für die Bayreuther. Die Kicker des designierten Regionalliga-Meisters und künftigen Drittligisten hatten vor der Pause dominiert und waren durch Ivan Knezevic früh in Führung gegangen (0:1, 7.). Die Hausherren brachten kaum einen Fuß auf den Boden. Dass Tobias Stockinger für die Gäste erhöhte, war nur logisch (0:2, 34.).Die Hausherren konnten zur Pause froh sein, nicht weiter hinten zu liegen. „Unser Auftritt in der ersten Halbzeit war nicht Regionalliga-tauglich“, urteilte FCP-Kapitän Pablo Pigl später. „Uns fehlte jede Präsenz“, stimmte ihm der wieder einmal erstklassige Keeper Alexander Eiban zu. Beide hatten Recht, richtig ist aber auch, dass die Bayreuther ein Spitzenteam sind, deren Tempo und Präzision einige Pipinsrieder Akteure überforderte. FCP-Coach Andreas Pummer hatte das Team wieder einmal umbauen müssen. Nikola Jelisic, sein Nachfolger und der strategische Kopf auf dem Feld, hatte sich eine Fußverletzung zugezogen und fehlte. Zudem ließ Pummer den Torjäger der vergangenen Wochen, Marvin Jike, auf der Bank.In der zweiten Halbzeit hatte der Coach auf das übliche 4-1-3-2 mit einer Raute in der Mitte umgestellt, prompt lief es besser. Paolo Cipolla hatte zwei Hochkaräter auf dem Fuß (50. und 53.). Nach einer Stunde kam Jike, ein Ruck ging durch das Team. Gashis Treffer bereitete der Goalgetter durch einen cleveren Laufweg nach Außen und eine Hackenablage nach Innen vor. Gashi spielte dann noch Bayreuths Kapitän Benedikt Schwarz schwindelig und zog aus 18 Metern ab (1:2, 73.).

Bis zum Abpfiff nach 95 Minuten brannte der FCP ein regelrechtes Feuerwerk mit Großchancen durch Emirgan (85.), Jike (89.), Zitzelsberger (90.)., Gashi (90.) und zweimal Pigl (90.+1 und 90.+4). „Meine Mannschaft hat eine tolle Moral gezeigt“, lobte Pummer das, räumte aber auch ein, dass der Dreier für die Gäste verdient sei. Am kommenden Samstag, am 7. Mai, fährt der FCP zum Drittletzten SpVgg Greuther Fürth 2 (um 14 Uhr).

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