Letzter Personal-Schliff

FCP sichert sich Wunschtorwart Eiban und holt Wirbelwind Emirgan

Eren Emirgan (links)
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Der bisherige Garchinger Eren Emirgan (links) muss sich in der kommenden Saison nicht mehr gegen den Pipinsrieder Innenverteidiger Peter Guinari durchsetzen, denn dann kicken die beiden gemeinsam im Regionalliga-Team des FCP.

Jetzt ist endlich offiziell: Der FC Pipinsried kickt in der kommenden Saison wieder in der Regionalliga Bayern. Der Kader erhält nun seinen letzten Schliff. Das Tor wird dann wie erwartet Alexander Eiban (27) hüten. 

Kaderplaner Tarik Sarisakal brachte nun den Vertrag mit dem Gräfelfinger, der zuvor unter anderem in Schweinfurt und Burghausen die Bälle fing, endgültig unter Dach und Fach. Zuletzt gab es Unklarheiten, weil der Keeper ins Berufsleben einsteigen will und dafür nochmals die Umschulungsbank drücken muss. Nun stellt Eiban fest: „Die Kombination Umschulung und Fußball ist hier sehr gut zu vereinbaren.“ Seine weiteren Worte lassen sich daher einfach deuten: „Die Bemühungen des Vereins um meine Person waren sehr intensiv.“ Als weiteren Grund führt er die Qualität des neuen Kaders an. Klar, dass Sarisakal mehr als erleichtert ist. Denn ein guter Tormann ist im Kampf um den Viertligaverbleib das A und O. Völlig zu Recht bezeichnet der FCP-Manager seinen Schlussmann als „Königstransfer“. Das galt allerdings auch schon im Winter, als er Eiban das erste Mal als Zugang vorstellte.

Auch in der Offensive tat sich dieser Tage noch etwas: Der 19-jährige Stürmer Eren Emirgan wechselt vom Regionalliga-Absteiger VfR Garching ins Dachauer Hinterland. Dort brachte er es auf eine Einwechslung. Zuvor hatte der Ismaninger seinen Feinschliff in der B-Jugend des TSV 1860 München und der A-Jugend von Wacker Burghausen erhalten. Im August des vergangenen Jahres war im Testspiel gegen den FC Pipinsried zu sehen. Emirgan wusste dort durch Tempo, Spielwitz und gute Technik zu gefallen. Seine Schnelligkeit soll dem FCP zu „mehr Flexibilität“ verhelfen, so Sarisakal. Dass der junge Mann froh ist, wieder bei einem Regionalligisten untergekommen zu sein, versteht sich von selbst.

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