Jahresabschlussfeier

Politpromi-Treiben beim FCP

+
Der ewige Präsident Konrad Höß (stehend) mit seinen Gästen (von links): Bettina und Landrat Stefan Löwl, MdL Anton Kreitmair, Kreisrätin Rosmarie Böswirth, MdL Bernhard Seidenath und Alt-Bürgermeister Konrad Wagner.

Pipisnried - Das Jahr 2014 ging vorbei auch für den Fußballclub Pipinsried. Der feierte den Jahresabschluss mit viel Prominenz, Lob und heiterem Programm.

Die Wahlen sind vorbei, trotzdem gaben sich bei der Jahresabschlussfeier des FC Pipinsried die Politprominenz die Klinke in die Hand. Mit Landrat Stefan Löwl und Bezirkstagspräsident Josef Mederer an der Spitze, den beiden Landtagsabgeordneten Bernhard Seidenath und Anton Kreitmair oder auch Altomünsters Rathauschef Anton Kerle sowie dessen Vorgänger, dem frisch gebackenen Altbürgermeister Konrad Wagner. Den Höhepunkt bildete wie eh und je die launige Begrüßung durch den FCP-Boss Konrad Höß – mit einem Rückblick auf die Kommunalwahlen: „Ich habe mich im Wahlkampf bekanntlich ja sehr für Kerle und Löwl eingesetzt. Dann wurde der Kerle gewählt – und der Höß konnte wieder ruhig schlafen. Und dann wurde der Löwl gewählt – und der Höß konnte besser schlafen.“

Wichtige Gäste vergessen

Überraschenderweise hatte es der Pipinsrieder Vereins-Chef verabsäumt, die Ortsparlamentarier der Marktgemeinde, mit Ausnahme von Maria Riedlberger und Karl Reiter, einzuladen, obwohl er deren Zuspruch braucht, sofern der gelb-blaue Klub auch in diesem Jahr den Aufstieg in die Regionalliga anstrebt.

Viel Lob und Zuspruch

Immerhin scheint Höß die Landkreis-Politiker auf seiner Seite zu haben: Löwl verglich den Höhenflug des FCP sogar mit den jüngsten Erfolgen des FC Augsburg, Seidenath ernannte die Gelb-Blauen zu „wichtigen Botschaftern des Landkreises“, in ganz Bayern und darüber hinaus. Mederer stiftete Fußbälle und Kreitmair versprach, sich bei der nächsten Jahresabschlussfeier substantiell zu engagieren, sofern die Strobl-Elf ihr Nachholspiel gegen den TSV Rain am 1. März gewinnt. Und Anton Kerle attestierte dem Club völlig ironiefrei ein „professionelles Management“. Spielertrainer Tobias Strobl beeindruckte wie in den Vorjahren durch einen TV-kompatiblen Auftritt, bei dem er den dicht besetzten Saal beim Lampl-Wirt einschwor: „Zusammen können wir Großes schaffen.“ Für die weitere Unterhaltung hatte Höß einen Hochzeitslader engagiert, der mit deftigen Witzen aufwartete. Nach dreieinhalb Stunden war der offizielle Teil geschafft – wie auch die meisten Promis.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

Auch interessant:

Kommentare