Wechsel von Tobias Strobl

Strobl geht zur ASV-Konkurrenz

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Gibt ab Sommer wieder als kickender Coach Kommandos: Tobias Strobl wird beim SV Manching einsteigen.

Pipinsried - Pipinsrieder Präsident Konrad Höß verweigert die Freigabe von Tobias Strobl im Winter. Tobias Strobl einigt sich mit den Manchinger Verantwortlichen.

Der langjährige Pipinsrieder Spielertrainer Tobias Strobl wird in der neuen Saison den Südost-Landesligisten und Konkurrenten des ASV Dachau, den SV Manching, betreuen. Vergangene Woche einigte sich der 28-Jährige mit den Manchinger Verantwortlichen auf eine einjährige Zusammenarbeit mit optionaler Verlängerung. Im nächsten Jahr wird Strobl aller Voraussicht nach als Konkurrent des ASV im Sepp-Helfer-Stadion zu sehen sein. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe“, erklärte Strobl gegenüber der DACHAUER RUNDSCHAU. Strobl steht noch bis zu Saisonende beim Bayernligisten FC Pipinsried als Spieler unter Vertrag, seit Ende Oktober betreut er allerdings seinen Heimatverein, den Kreisligisten FC Hepberg – ohne indes die Fußballschuhe zu schnüren.

FCP-Präsident Konrad Höß verweigerte seinem einstigen Liebling die Freigabe

„Nicht einmal für 4999,99 Euro“ würde er Strobl ziehen lassen, sagte Höß. Der Pipinsrieder Boss nimmt dem früheren Ingolstädter U23-Profi nach wie vor dessen überraschenden Rücktritt im Sommer übel. Strobl stand in den vergangenen Wochen mit mehreren Vereinen aus der Region im Kontakt, von der vierten bis zur siebten Liga. Schlussendlich entschied sich Strobl aber für Manching, nicht zuletzt, weil er im Raum Ingolstadt über ausgezeichnete Kontakte verfügt. Die neue Verbindung deutete sich schon an, als der SV Manching vor drei Wochen beim ASV Dachau zu Gast war. Der jetzige Manchinger Trainer, Torsten Holm, hätte wohl schon im Winter seinen Stuhl für Strobl geräumt. Strobl will jedoch nur als Spielertrainer in der Paar-Kommune tätig werden.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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