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Großer Zulauf beim Läufercup in Karlsfeld

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Von: Horst Kramer

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Trotz starker Sonne schnell unterwegs: die Karlsfelderin Andrea Horney (rechts), die später Fünfte wurde, daneben die Dritte Katharina Rittel (TGV Augsburg).
Trotz starker Sonne schnell unterwegs: die Karlsfelderin Andrea Horney (rechts), die später Fünfte wurde, daneben die Dritte Katharina Rittel (TGV Augsburg). © Kramer

„Wir haben keine Vorstellung, ob und wie unser Läufercup nach der langen Pause wieder angenommen wird,“ zeigte sich Organisator Andreas Mauke vor der Veranstaltung skeptisch. Rund eine Stunde später konnten er und die Leichtathletik-Abteilungsleiterin des TSV Eintracht Karlsfeld, Sabrina Riedmann, befreit lächeln: Rund 130 Läufer aus dem gesamten südbayerischen Raum hatten sich im Karlsfelder Stadion eingefunden – so als ob es nie eine Unterbrechung gegeben hätte. 

Besonders erfreulich: Der Nachwuchs war stark vertreten, auch der heimische. So gewann etwa Moritz Schmid (SpVgg Röhrmoos) den 800-Meter-Rennen in der Wertungsklasse M14 in guten 2:28,92 Minuten – trotz sommerlich-warmer Temperaturen. Ebenfalls sehr positiv: das Abschneiden der Landkreis-Läufer über 5000 Meter. Die Karlsfelderin Andrea Hornung konnte sich im ersten Bahnrennen ihrer Laufkarriere gleich auf Rang fünf eines prominent besetzten Feldes schieben. Nach einem klug eingeteilten Rennen blieb die Uhr bei 19:19,21 Minuten stehen – ein viel versprechender Auftakt.

Es gewann die frühere Bayerische Crossmeisterin Katka Wenzler (PTSV Rosenheim) in starken 17:50,64 Minuten – Wenzler hatte schon am 1. Mai als Siegerin des Dachauer Frühlingslaufs bewiesen, dass sie eine sehr gute Frühform aufweist. Zweite wurde die vielfache Dachauer Laufchampionesse Yvonne Kleiner (LG Stadtwerke München) in 18:32,11 Minuten.

Die gebürtige Reutlingerin freute sich nach einer längeren Erkrankung im Winter über ihre ansteigende Form. „Es wird langsam wieder. In einem Monat sieht es noch besser aus.“Bei den Männern legte Michael Eder (PTSV Rosenheim) einen beeindruckenden Start-Ziel-Sieg hin. Der mittlerweile 34-Jährige, seit vielen Jahren ein Stammgast in Karlsfeld, benötigte nur 15:56,80 Minuten für die 12,5 Runden. Der fünffache Sieger des Karlsfelder Seelaufs, Andrea Brünnert (LG Stadtwerke München) wurde Fünfter in 17:15,76 Minuten – im Zeitrahmen, den er sich vorgenommen hatte. „Ich komme gerade aus dem Marathontraining und muss ich erst wieder an die Bahn gewöhnen“, erzählte Brünnert.

Bester Landkreis-Athlet war Florian Engel (LG Kreis Dachau) als 21. in 19:33, gefolgt von Piotr Dylla (SG Indersdorf) als 22. in 19:51. ASV-Mann Lukas Reichl kam als 26. nach 20:26 an. Auf Rang 27 folgte der Karlsfelder Roberto Claus in 20:39. ASV-Ikone Günter Reichl wurde 30. in 22:36. Acht Läufer und Läuferinnen strichen angesichts der Hitze die Segel. Am 25. Mai geht es mit den Rennen über 2000 Meter und 3000 Meter weiter. Mehr unter www.laeufercup.de.

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